Von Verlobter attackiert

Opfer verzeiht die Tat

(09.08.2022) Mit einem Fall von der etwas außergewöhnlicheren Sorte hat sich das Landesgericht Feldkirch auseinandersetzen müssen. Im Mai diesen Jahres sticht eine 37-jährige Vorarlbergerin mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser auf ihren Verlobten ein. Die beiden haben sich zuvor darüber gestritten, ob sie die abgelaufenen Lebensmittel aus dem Kühlschrank entsorgen sollen oder nicht. Dabei greift die Frau plötzlich aus "Angst" zum Messer und sticht zu. Noch am Tatort hilft sie dem Mann, die Rettungskräfte selbst zu rufen. Das Opfer muss schließlich wegen einer Verletzung an der Leber notoperiert werden - in Lebensgefahr befindet sich der Mann nach der Tat aber nicht.

Opfer bittet um möglichst kurze Haftstrafe

Inzwischen wurde der Frau ihr Vergehen von ihrem Verlobten verziehen. Sie hat ihm Briefe ins Krankenhaus geschickt, in denen sie gefragt hat, wie es ihm gehe. Um die noch stattfindende Hochzeit besser planen zu können, hat der Mann vor Gericht obendrein um eine möglichst milde Strafe gebeten. Die Täterin wird schlussendlich heute zu einer 24-monatigen Haftstrafe verurteilt, von denen 16 zur Bewährung ausgesetzt sind. Aufgrund des Milderungsgrundes als Ersttäterin könnte sie nach vier Monaten wieder auf freiem Fuß sein.

(APA/DS)

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