Anschlag auf Synagoge

Zwei Tote und mehrere Verletzte

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer von der CSU hat den Anschlag am Donnerstag verurteilt: „Dieses brutale Verbrechen gestern ist eine Schande für unser ganzes Land. Bei unserer Geschichte darf so etwas in Deutschland eigentlich nicht passieren.“ Er kündigt einen dauerhaft besseren Schutz für jüdische Einrichtungen in ganz Deutschland an.

Am Abend haben sich Hunderte Menschen am Marktplatz in Halle versammelt, um gemeinsam den Opfern des Anschlags zu gedenken und ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.

Unterdessen werden immer mehr Details bekannt: Der 27-jährige Deutschen Stephan B. hatte in seinem Auto neben Waffen auch vier Kilo Sprengstoff dabei. Der Rechtsextremist sei zur Synagoge gegangen, „um zahlreiche Menschen zu töten“, wie der deutsche Generalbundesanwalt Peter Frank heute mitgeteilt hat.

Offenbar ist das Video des Angreifers noch immer online verfügbar! Der 27-jährige Deutsche hat ja die Tat live auf der Video-Plattform Twitch gestreamt. Von dort ist das Video umgehend entfernt worden. Allerdings ist das Video auch auf anderen Plattformen weiterverbreitet worden.

Großes Entsetzen herrscht nach dem rechtsextremen Anschlag mit zwei Toten in Deutschland! In Halle an der Saale hat gestern ein Angreifer eine Synagoge attackiert. Er ist allerdings an den Türen des Gotteshauses gescheitert. Das verhindert wohl ein Massaker. Denn rund 80 Gläubige haben sich zum Feiertag Jom Kippur in der Synagoge befunden.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um den 27-jährigen deutschen Stephan B.. Bei dem Anschlag sind ein Mann und eine Frau getötet worden, deren Identität ist noch unklar. Es gibt zudem mehrere Verletzte. Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Im Fokus stehen die Verbindungen des Mannes sowie ein „Manifest“, das der mutmaßliche Rechtsextremist verbreitet haben soll.

Der Tatverdächtige von Halle soll seine Anschlagspläne und seine Motivation offenkundig im Netz dokumentiert haben. Er soll darin genau den Tatplan beschrieben haben. Außerdem wird in dem Dokument zum Mord an „Anti-Weißen“, vor allem Juden und Jüdinnen, aufgerufen.

Den Anschlag selbst hat der Attentäter mit einer Helmkamera gefilmt und live übertragen. Das Video wurde später gesperrt.

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