Vulkan Sinabung bricht aus

Aschewolken über Indonesien

(28.07.2021) Der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ist ausgebrochen und hat eine 4,5 Kilometer hohe Aschesäule in die Luft gespuckt. Tote oder Verletzte gab es bei der Eruption am Mittwochmittag (Ortszeit) nicht, wie das indonesische Zentrum für Vulkanologie und geologische Gefahrenvorbeugung mitteilte. Anrainer wurden aber aufgefordert, sich der Gefahrenzone des Feuerbergs nicht zu nähern. Der Ausbruch dauerte den Angaben zufolge mehr als zwölf Minuten.

Der etwa 2.460 Meter hohe Sinabung hatte zuletzt im März und im Mai kräftig rumort. Der Vulkan liegt rund 50 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Medan. Nachdem er jahrhundertelang ruhig geblieben war, ist er seit 2010 immer wieder ausgebrochen. Zehntausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Bei schweren Eruptionen 2014 und 2016 kamen mehr als 20 Menschen ums Leben. Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring. In dem Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane.

(fd/apa)

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