Wahlkampf: Social-Media-Krieg?

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Löst der Wahlkampf in Österreich wieder einen Social-Media-Krieg aus? Am 15. Oktober wird ja gewählt, uns steht also ein heißer Wahlkampf-Sommer bevor. Und es werden sofort Erinnerungen an das hitzige Präsidentschaftsduell wach. Die “Hofer vs. Van der Bellen“-Wahl hat das Land ja tief gespalten. Auf Facebook und Co. sind die Fetzen geflogen, es wurde geschimpft, es wurde beleidigt, es wurde sogar gedroht.

Das soll auf keinen Fall wieder passieren. Auch Ex-Grünen-Chefin Eva Glawischnig hat letzte Woche bei ihrer Rücktrittsrede den zunehmenden Hass im Netz kritisiert. Doch lässt sich das überhaupt verhindern?

Ja, jeder einzelne User kann seinen Teil dazu beitragen! Wie, liest du weiter unten!

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Der Tipp der Social-Media-Expertin Sabrina Hanneman: Wenn dich eine Meldung, ein geteilter Inhalt oder ein Kommentar aufregen, dann antworte nicht sofort, sonst wird es zu emotional.

Sabrina Hanneman: “Zuerst sollte man sich beruhigen. Egal wie schwachsinnig oder reißerisch eine Meldung ist, man sollte durchatmen, runterfahren und dann wirklich sachlich argumentieren.“

Außerdem solltest du dir, bevor du in einer Polit-Debatte postest, eine Sache in Erinnerung rufen.

Hanneman: "Man sollte mit den Menschen online so sprechen, wie man mit ihnen sprechen würde, wenn man ihnen im normalen Leben begegnet. So nimmt man sich automatisch zurück und eine heiße Diskussion kann schon am Anfang ein wenig eingebremst werden."

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