Was tun gegen #imZugpassiert

(31.03.2016) Ist sexuelle Belästigung im Zug wirklich ein völlig unterschätztes Problem? Mit dem Hashtag #imzugpassiert erzählen derzeit tausende Frauen in den Social Networks ihre persönlichen Erfahrungen von sexueller Belästigung in Öffis. Etwa von grabschenden, aufdringlichen Männern. Manche berichten sogar davon, auf die Toilette oder sogar nachhause verfolgt worden zu sein. Nicht alle nehmen diese Geschichten im Netz ernst, vor allem einige männliche User nicht. Die Betreiber der Öffis immerhin schon.

Dominik Gries von den Wiener Linien:
"Was wir als Verkehrsunternehmen tun können, ist, dass wir gute Infrastruktur zur Verfügung stellen, transparente und einsichtige Stiegenaufgänge und Aufzüge. Wir versuchen Angsträume zu vermeiden, sodass es keine dunklen Ecken gibt. Auch die Ausstattung unserer neuen Züge zielt darauf ab, dass sich unsere Fahrgäste sicher fühlen können."

Und: Im Zweifelsfall lieber einmal mehr Hilfe holen als zu wenig, so die Wiener Linien.

Wie schon erwähnt: Es gibt auch Gegenstimmen zur Aktion. Zum größten Teil Männer, die die Erfahrungen der Frauen nicht glauben (können oder wollen). Aber auch jene Stimmen, die die einen kritischen Blick auf den Hashtag werfen.

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