Weltklimakonferenz startet

Thunberg in Glasgow pessimistisch

(31.10.2021) In Schottland wird heute die UN-Klimakonferenz eröffnet. Regierungsvertreter aus rund 200 Staaten debattieren zwei Wochen lang in Glasgow über die weitere Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Dieses sieht ja eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei, möglichst aber 1,5 Prozent vor. Die UN warnt aber, dass sich momentan die Erderwärmung auf den Weg Richtung 2,7 Grad plus befindet. UNO, Wissenschaftler und Umweltaktivisten kritisieren die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen. Kurz vor dem Start ruft der britische Premierminister Boris Johnson die Weltgemeinschaft erneut zum Kampf gegen den Klimawandel auf.

"COP26 ist der Moment der Wahrheit für die Welt", sagte Johnson einer Mitteilung vom Samstagabend zufolge. "Die Frage, die alle stellen, ist, ob wir die Chance nutzen oder sie verstreichen lassen.

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg hat sich pessimistisch zur anstehenden Weltklimakonferenz COP26 im schottischen Glasgow geäußert. "So wie es jetzt aussieht, wird diese COP zu keinen großen Veränderungen führen", sagte die Schwedin am Samstag am Rande eines Konzerts gegen den Klimawandel in Stockholm.

"Wir müssen weiter Druck machen". Die Regierungen müssten "den Schwerpunkt von dem Versuch, Schlupflöcher zu schaffen" auf "die tatsächliche Rettung des Planeten" verlagern.

Ein UN-Bericht vom September hatte ergeben, dass die bisher erklärten nationalen Verpflichtungen nicht ausreichen, um die menschgemachte Erderwärmung auf die im Pariser Abkommen vereinbarten unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Im August hatte der Weltklimarat IPCC gewarnt, dass die globale Durchschnittstemperatur im Jahr 2030 mehr als 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegen wird - ein Jahrzehnt früher als noch vor drei Jahren prognostiziert.

(jf/APA)

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