Weniger Schlaf, mehr Leistung?

(10.09.2018) Weniger Schlaf soll zu mehr Gedächtnis-Leistung führen. Das zumindest behauptet Fitnesstracker-Hersteller Fitbit. Die Auswertung von drei Milliarden Daten hat ergeben, dass User, die fünf bis sechseinhalbstunden pro Nacht geschlafen haben, besser in einem Konzentrationstest abschneiden, als jene, die kürzer oder auch länger im Bett geblieben sind.

Für unseren Körper ist zu wenig Schlaf aber reines Gift, warnt Schlafmediziner Manfred Walzl:
"Um das nachzuweisen haben wir die Pupillometrie. Da sehen wir ganz genau, dass zu wenig Schlaf extrem das Unfallrisiko steigern lässt, dass es zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen kommt, dass man extrem viele Fehler zu machen beginnt, aber auch, dass der Hormonhaushalt durcheinander gerät. Der Mensch braucht sein Schlafquantum. Es ist zwar individuell, aber unverrückbar! Der Körper weiß ganz genau, wie viel Schlaf wir brauchen. Wir wachen auf, wenn wir ausgeschlafen sind."

Als Faustregel gilt immer noch: Männer brauchen sieben bis acht Stunden Schlaf, Frauen acht bis neun Stunden.

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