Wenn der Urlaub zum Albtraum wird

Reisefrust statt Urlaubslust! Auch heuer erleben viele österreichische Touristen in den Ferien ihr blaues Wunder. Stornos wegen politischer Unruhen, mangelhafte Hotels und Ärger mit den Flügen, das sind die Aufreger 2014. Das zeigt eine aktuelle Bilanz der Arbeiterkammer. Fast jeder vierte Reisende sorgt sich heuer um die Sicherheitslage am Urlaubsort, ebenso viele sind wegen schlechter Unterbringung empört. Jeder Fünfte ärgert sich über seinen Flug.

AK-Reiseexpertin Jutta Repl:
"Das sind heuer überwiegend Probleme mit dem Gepäck, beispielsweise das Gepäck ist beschädigt oder es kommt nicht am Urlaubsort an und die Reisenden müssen sich dann mit dem Allernötigsten eindecken, bis ihre Koffer letztendlich nachgeliefert werden."

Hier die wichtigsten Tipps, wenn der Urlaub nicht wie geplant verläuft:

  • Vor Ort die Vertretung des Reiseveranstalters kontaktieren. Probleme, etwa mit dem Zimmer, lassen sich so oft rasch lösen.
  • Mängel vor Ort dokumentieren (Foto, Video oder auch Zeugen). Das hilft später bei der Geltendmachung von Schadenersatz.
  • Nach der Rückkehr die Ersatzansprüche beim Reiseveranstalter schriftlich einfordern, am besten per eingeschriebenem Brief.
  • Die Rückerstattung von Reisekosten muss in bar erfolgen. Nicht mit Gutscheinen abspeisen lassen!

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