Wetter: Daheimbleiben okay?

Viele zittern um ihren Job

Sind Schnee und Regen wirklich ein Dienstverhinderungsgrund? Das Wetter-Chaos macht viele Arbeitnehmer in Österreich nervös. Kindergärten und Schulen sind vielerorts dicht, die Kinder müssen daheim betreut werden. Andere sitzen wegen der Schnee- und Wassermassen ohnehin daheim fest, entweder aus Sicherheitsgründen, oder weil die Straßen dicht sind. Keine Sorge, solange du deinem Chef Bescheid sagst, brauchst du deswegen nicht um deinen Job zittern.

Vorausgesetzt du hast zumindest versucht in die Arbeit zu kommen, so ÖGB- Arbeitsrechtsexperte Martin Müller:
“Wenn ich sehe, dass der Arbeitsweg auf Grund des Wetters zwar länger dauert, aber möglich ist, dann muss ich entsprechend früher wegfahren. Aber wenn ich natürlich völlig eingeschneit oder von Wassermassen umgeben bin, dann kann ich deshalb nicht meinen Arbeitsplatz verlieren.“

Anders sieht es arbeitsrechtlich für die zig tausenden Freiwilligen aus. Die sind nämlich auf den guten Willen des Chefs angewiesen, so Müller:
“Theoretisch kann der Vorgesetzte sagen, dass man am Arbeitsplatz erscheinen muss. Egal, ob man bei der Feuerwehr oder Rettung dabei ist. Aber ich nehme schon an, dass die meisten Chefs vernünftig genug sind und den Nothelfern freigeben.“

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