Wie du es richtig machst!

Weihnachtsbaum und Auto!

(09.12.2025) Weihnachten rückt näher – und damit auch die Suche nach dem perfekten Christbaum. Laut einer aktuellen repräsentativen ÖAMTC-Umfrage planen rund drei Viertel der Österreicher:innen, dieses Jahr einen Baum anzuschaffen. Doch der Weg vom Verkaufsstand nach Hause birgt oft Herausforderungen: Viele Bäume sind sperrig, Verkaufsplätze liegen selten direkt vor der Haustür, und der Transport erfolgt meist mit dem Auto. Dabei drohen nicht nur Gefahren im Straßenverkehr, sondern auch hohe Strafen.

"Wer den Weihnachtsbaum mit dem Auto transportiert, muss unbedingt auf eine sachgerechte Ladungssicherung achten. Verstöße können mit bis zu 10.000 Euro geahndet werden", warnt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner.

So kommt der Christbaum sicher ans Ziel – Die wichtigsten ÖAMTC-Tipps

ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl erklärt, worauf beim Transport zu achten ist – egal ob im Auto, am Dach, per Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

1. Im Auto: Gut verzurren und Sicht frei halten

Wer den Baum im Innenraum transportiert, sollte ihn quer zur Fahrtrichtung und gut fixiert ablegen. Wichtig dabei:

  • uneingeschränkte Sicht nach vorne und zu den Seiten
  • freie Sicht über den Rückspiegel oder – wenn das Heckfenster verdeckt ist – über beide Seitenspiegel
  • Handbremse, Schalthebel und Bedienelemente müssen problemlos erreichbar bleiben

Bleibt die Heckklappe offen, dürfen Kennzeichen, Rückleuchten und Blinker nicht verdeckt sein. Der Kofferraumdeckel sollte mit robusten Textilspanngurten nach unten gespannt werden. Eine Unterlage schützt zusätzlich den Lack vor Kratzern.

Auf dem Autodach: Spitze nach hinten, Spanngurte nach vorne

Für den Dachtransport gilt: Die Baumspitze muss nach hinten zeigen. Der Baum sollte im Netz bleiben und vorne wie hinten mit breiten Textilspanngurten mit Metallverschluss gesichert werden – Gummispanner sind tabu.

Ragt der Baum mehr als einen Meter über das Fahrzeug hinaus, ist er mit einer gut sichtbaren Warntafel zu kennzeichnen. Auch hier verhindert eine Unterlage Schäden durch Harz und Nadeln.

Mit dem Fahrrad: Nur über kurze Strecken – und gut gesichert

Auch per Lastenrad oder Fahrradanhänger lässt sich ein Christbaum transportieren. Voraussetzung ist jedoch, dass der Baum die Sicht nicht behindert und so festgezurrt wird, dass er sich nicht lösen kann.

Kommt es trotz Vorsicht zu Schäden – etwa an parkenden Autos –, sind diese meist über die private Haftpflichtversicherung gedeckt, erklärt ÖAMTC-Juristin Pronebner.

Öffis: Vorher unbedingt nachfragen

Wer den Baum mit Bus, Bahn oder U-Bahn transportieren möchte, sollte sich vorab über die Beförderungsbedingungen informieren. Manche Verkehrsunternehmen erlauben die Mitnahme nur zu bestimmten Zeiten oder unter speziellen Voraussetzungen. Der Christbaumkauf ist zwar festlich – der Transport aber oft weniger. Mit den richtigen Sicherungsmaßnahmen und etwas Vorbereitung kommt der Baum jedoch unversehrt und ohne rechtliche Stolpersteine zu Hause an.

(fd)

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