Neuer "Fall Tucge": Zivilcourage zu gefährlich?

Ist Zivilcourage zu gefährlich? Eine neue Bluttat in Deutschland erinnert ja an den "Fall Tucge". Letztes Jahr ist die Studentin in Offenbach gestorben, weil sie Mädchen geholfen hatte, die in einem Fastfood-Lokal von einem Burschen attackiert wurden. Jetzt stirbt ein 22-Jähriger bei Hamburg, weil er in den Streit zwischen einem Pärchen eingegriffen hat. Der 20-jährige Mann ersticht den Helfer. Von solchen Fällen soll man sich aber auf keinen Fall abschrecken lassen.

Kriminalpsychologe Christian Lüdke:
"Zivilcourage war immer gut und wird immer gut sein. Ich kann ja auch die Polizei anrufen. Man kann umherstehende Personen auffordern, behilflich zu sein. Man kann sich verbal an das Opfer wenden, um diesem zu signalisieren, dass es nicht alleine ist. Aber man sollte sich in keine direkte Auseinandersetzung mit dem Täter begeben."

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