Wien: Bub (3) ist tot!

Wieder Tödlicher Roller-Unfall

(24.05.2026) Ein tragischer Verkehrsunfall erschüttert Wien-Brigittenau: Ein dreijähriger Bub, der am Samstagmittag mit seinem Tretroller unterwegs war, ist nach einem Zusammenstoß mit einem Auto im Krankenhaus verstorben. Der Unfall ereignete sich vor einer Garagenausfahrt in der Hartlgasse im 20. Bezirk.

Unfall vor Garagenausfahrt in der Hartlgasse

Laut Polizei passierte das Unglück gegen 12.30 Uhr im Bereich einer Garagenausfahrt in der Hartlgasse. Der Bub war gemeinsam mit seinem Vater am Gehsteig unterwegs, als er von einem aus der Garage fahrenden Pkw erfasst wurde. Die Unfallstelle gilt laut Polizei als „unübersichtlich“. Der Autofahrer dürfte das Kind nicht gesehen haben.

Der Dreijährige erlitt bei dem Zusammenstoß schwerste Kopfverletzungen. Eine zufällig anwesende Notärztin begann sofort mit der Erstversorgung, ehe die Wiener Berufsrettung eintraf. Das Kind musste noch an der Unfallstelle reanimiert werden. Anschließend wurde der Bub mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Dort erlag er später seinen schweren Verletzungen.

Vater des Kindes psychologisch betreut

Der Vater des Dreijährigen befand sich laut Polizei direkt beim Unfallgeschehen. Nach dem tragischen Vorfall wurde er von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen derzeit.

Diskussion um Sicherheit bei Garagenausfahrten

Der tragische Fall lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf die Gefahren unübersichtlicher Garagen- und Hauseinfahrten in dicht bebauten Wohngebieten. Gerade in Bezirken wie der Brigittenau kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen mit Kindern. Experten warnen seit Jahren vor eingeschränkten Sichtverhältnissen durch parkende Fahrzeuge, Mauern oder enge Gehsteige.

Laut der Wiener Unfalldatenbank werden sämtliche Verkehrsunfälle mit Personenschaden systematisch erfasst, um Gefahrenstellen besser analysieren zu können.

Wien: Mehrere schwere Unfälle mit Kindern

In Wien kam es zuletzt mehrfach zu schweren Verkehrsunfällen mit Kindern. Erst im Vorjahr wurde ein siebenjähriger Bub in Wien-Brigittenau lebensgefährlich verletzt, nachdem er zwischen parkenden Autos auf die Straße gelaufen war. Verkehrsexperten fordern deshalb zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie bessere Sichtachsen, Temporeduktionen und bauliche Veränderungen in Wohngebieten.

(fd/apa)

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