Wien: Renitenter Radfahrer?

Ellbogen und Pfefferspray

(08.08.2024) Manchmal läuft eine Amtshandlung aus dem Ruder. Wer für die Eskalation verantwortlich war, ist im Nachhinein oft schwer nachvollziehbar. Ein Radfahrer hat jedenfalls in Wien-Leopoldstadt einen Polizisten mit einem Ellbogenstoß attackiert, dieser reagierte mit dem Einsatz von Pfefferspray und einer vorläufigen Festnahme. Zuvor hatte der 32-jährige Radler das Rotlicht einer Ampel ignoriert. Das sahen jedoch Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau. Als diese ihn am Radweg mit Handzeichen zum Anhalten bewegen wollten, ignorierte der Radfahrer auch das - die Polizisten mussten zur Seite springen.

Radfahrer gehorcht nicht

Der Radfahrer setzte seinen Weg entlang der Lassallestraße fort, ehe ihn die Polizei dann auf der Höhe der Joseph-Roth-Gasse anhalten konnte. Der 32-Jährige wurde aufgefordert, sich auszuweisen. Auch dieser Aufforderung wollte der Mann nicht gehorchen und versuchte, seine Fahrt fortzusetzen. Als der Polizist ihn schließlich daran hindern wollte, attackierte der Mann den Beamten, berichtete die Landespolizeidirektion am Donnerstag.

Pfefferspray-Einsatz

Der 32-Jährige wurde nach dem Pfefferspray-Einsatz von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und anschließend in eine Polizeiinspektion gebracht. Dort stellte der Amtsarzt eine Übermüdung und infolge eine Fahruntauglichkeit fest. Die anschließende Vernehmung verweigerte der Verdächtige dann wieder, er wurde auf freien Fuß gesetzt. Laut Landespolizeidirektion erwarten ihn mehrere verwaltungsrechtliche und strafrechtliche Anzeigen.

(fd/apa)

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