Wienwert: Karl Mahrer angeklagt

Untreuevorwürfe gegen ÖVP-Chef

(20.02.2025) Die Causa Wienwert hält die Wiener Politik in Atem. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Wiener Landesgericht eine umfangreiche Anklage gegen insgesamt elf Personen eingebracht. Dazu zählen unter anderem der Wiener ÖVP-Chef Karl Mahrer und der ehemalige Wienwert-Chef Stefan Gruze. Die Ermittlungen der WKStA laufen seit 2017 und sind nun in eine gerichtliche Phase übergegangen.

Die Immobilienentwicklungsgesellschaft Wienwert war 2018 insolvent geworden und schadete vor allem Anlegern, die Anleihen des Unternehmens gezeichnet hatten. Ein Sachverständiger schätzte den Gesamtschaden auf bis zu 31 Millionen Euro. Mahrer wird Untreue vorgeworfen, wobei der inkriminierte Betrag in seinem Fall unter 100.000 Euro liegt.

Neben Mahrer und Gruze müssen sich auch drei weitere ehemalige Wienwert-Mitarbeiter, zwei Rechtsanwälte, ein Wirtschaftsprüfer und ein Investor verantworten. Die Vorwürfe reichen von Untreue über schweren Betrug bis hin zu Bilanzfälschung.

Optimismus des Verteidigers

Norbert Wess, der Anwalt von Stefan Gruze, äußerte sich positiv über den Verlauf des Verfahrens. Er betonte, dass sein Mandant stets kooperativ gewesen sei und zur Aufklärung des Sachverhalts beigetragen habe. "Wir sind zuversichtlich, dass die schweren Vorwürfe gegen Herrn Gruze nicht aufrechterhalten werden können", so Wess. Gruze habe nur eineinhalb Jahre als Sanierungsvorstand gearbeitet und sei davor nicht in die Vorgänge involviert gewesen.

(fd/apa)

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