World-Press-Photo

die Finalisten

(10.03.2021) Fotos aus Bereichen die uns am meisten beschäftigen: Klimakrise, Konflikte, Kampf um Menschenrechte und Corona - diese Motive haben es in die Endauswahl für das "World Press Photo" geschafft. Sechs Fotografen aus fünf Ländern sind für den Hauptpreis nominiert. Die Bilder zeigten eine Vielfalt an Themen, wie die Jury des Wettbewerbs World Press Photo heute in Amsterdam mitteilte. An dem Wettbewerb hatten sich mehr als 4.300 Fotografen aus 130 Ländern mit mehr als 74.000 Fotos beteiligt.

Die Juroren zeigten sich beeindruckt von der erzählerischen Kraft der eingereichten Fotos. "Zu den Nominierten gehörten bemerkenswerte Geschichten von Hoffnung, Widerstandsfähigkeit und sozialen Wandel", sagte die Direktorin der Stiftung World Press Photo, Joumana El Zein Khoury.

Die amerikanische Fotografin Evelyn Hockstein ist mit einem Foto zum Streit um eine Lincoln-Statue in den USA nominiert. Der russische Fotograf Valery Melnikov bildete eine armenische Flüchtlingsfamilie aus der Konfliktregion Nagorny-Karabach ab. Sein Landsmann Oleg Ponomarev kam mit dem Foto eines Transgenders in die Endauswahl. Der dänische Fotograf Mads Nissen fotografierte eine alte Frau, die dank einem sterilen Plastikumhang erstmals seit Monaten wieder umarmt werden konnte. Der Spanier Luis Tato ist im Rennen mit einem Bild zur Heuschreckenplage in Ostafrika. Die verheerende Explosion im Hafen von Beirut ist Thema des nominierten Fotos des Italieners Lorenzo Tugnoli. Die Preisträger sollen am 15. April in Amsterdam bekanntgegeben werden.

(fd/apa)

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