Tierschützer schlagen Alarm: Hunderten Bären geht es wie 'Tima'

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'Tima' muss eines seiner Kunststücke vorführen

Leider kein Happyend für den armen Zirkusbären 'Tima'. Niederösterreichs Behörden haben sich gestern nach heftigen Diskussionen entschieden: Der Besitzer darf mit dem Braunbären weiter in die Ukraine fahren. Tierschützer wollten das ja verhindern und den Bären von seinem Leid befreien. Sie schlagen Alarm: 'Tima' sei kein Einzelfall! Der Zirkusbär der ja zufällig bei Alland in einem LKW entdeckt worden ist, musste sein ganzes Leben lang – also 18 Jahre – in einem Käfig hausen und zur Belustigung von Menschen Kunststücke aufführen. Hunderte Bären teilen in Europa dieses traurige Schicksal. Birgit Leber vom Verein Vier Pfoten:

“Diese Bären werden als Babys ihren Müttern weggenommen. Bären leben normalerweise zwei bis drei Jahre mit ihren Müttern und lernen nur so wie sich ein Bär überhaupt zu verhalten hat. Diese Bären müssen Kunststücke erlernen, meistens durch Schläge und andere schlimme Behandlungsmethoden. Oft bekommen sie auch Alkohol zu trinken, damit sie ruhig gestellt sind und nicht mehr aggressiv.“

Bären für Kunststücke zu missbrauchen, sollte generell verboten werden, fordert der Verein Vier Pfoten.

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