Zoo tötet erneut Tiere

wegen Modernisierung

(28.10.2020) Große Aufregung bei Tierliebhabern! Der Kopenhagener Zoo erntet wiederholt heftige Kritik. Da Teile des Tierparks modernisiert werden sollen, sind drei Wölfe und ein Braunbär getötet worden. Die Zoobewohner waren jedoch allesamt völlig gesund. In das alte Bärengehege zieht nun eine Braunbär-Dame ein. Das ehemalige Wolfsgehege wird nicht wie erwartet ausgebaut, sondern zu einem Kinderspielplatz. Laut Argumentation des technischen Leiters des Zoos sind die Tiere zu alt für Weitervermittlungen gewesen.

Nicht zum ersten Mal macht der Tiergarten in Kopenhagen negative Schlagzeilen. 2014 hat man einen jungen Giraffenbulle an Löwen verfüttert. Grund: zu viele Tiere und drohende Inzucht. Tierschützer kritisieren das Verhalten des Zoos scharf. Durch effektives Zoo-Management und angemessene Zuchtpläne kann eine inakzeptable Tötungspolitik in Tierparks verhindert werden.

(SB)

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