Zu Hause entbunden!

Schwangere einfach abgewiesen

(08.09.2021) Ein unfassbares Szenario hat eine hochschwangere Wienerin vergangene Woche erleben müssen. Das berichtet heute die Tageszeitung 'Heute' in ihrer Online-Ausgabe. Die junge Frau ist gegen 2:30 Uhr von der Rettung mit Wehen in das Wiener Donauspital gebracht worden. Nach einigen Untersuchungen ist sie aber wieder nach Hause geschickt worden. Sie solle erst wiederkommen, wenn sie Schmerzen hätte, so die Auskunft des Krankenhauses.

Zu Hause entbunden

Kurz nachdem die 24-Jährige zu Hause angekommen ist, haben aber auch schon die Presswehen eingesetzt. Ihr 28-jähriger Freund hat sie bei der Entbindung ohne jegliche medizinische Ausstattung unterstützen müssen. Die Rettung hat es nicht mehr rechtzeitig zu den beiden geschafft, sodass das Baby bei ihnen zu Hause auf die Welt gekommen ist.

Vater des Kindes verärgert

Der Partner der jungen Mutter ist im Gespräch mit 'Heute' verärgert darüber, wie im Krankenhaus mit ihr umgegangen worden ist. Das Spital ist sich aber keiner Schuld bewusst. Es sei ganz normal, dass die Wehen-Tätigkeit stoppt. Auch die Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Geburt noch nicht weit genug fortgeschritten war, sodass die Schwangere sich lieber in gewohnter Umgebung entspannen sollte.

Mittlerweile sind beide wohlauf wieder im Spital. Unerklärlich bleibt jedoch, warum in den Mutter-Kind-Pass eingetragen wurde, dass das Baby im Krankenhaus mit der Unterstützung einer Hebamme und eines Arztes auf die Welt gekommen sei.

(VK)

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