2 Bären in Tirol nachgewiesen

63 Schafe gerissen

(13.12.2021) Das Naturhistorische Museum in Wien hat die Genotypisierung im Falle mehrerer Schafsrissen im Tiroler Oberland, konkret in den Bezirken Imst und Landeck, abgeschlossen. Dabei wurden zwei verschiedene männliche Bären genetisch nachgewiesen. Sie sollen für insgesamt 63 Schafsrisse im Pitz-, Ötz- und Verwalltal zwischen Mai und Juli verantwortlich sein. Die letzte bekannte Bärensichtung war Ende September im Pitztal, informierte das Land in einer Aussendung.

Mehrere Schafsrisse

Es habe sich dabei um den Bären gehandelt, der im Mai und Juni diesen Jahres im Ötztal für mehrere Schafsrisse verantwortlich war. Der zweite identifizierte Bär soll sich Mitte Juli im Bezirk Landeck aufgehalten haben. Eine individuelle Bestimmung jenes Bären, der im Juni in Anras (Bezirk Lienz) nachgewiesen wurde, war indes nicht möglich. Es sei davon auszugehen, dass es sich dabei um einen anderen Bären als die im Tiroler Oberland nachgewiesenen Individuen handelt und somit im heurigen Jahr erstmals von drei verschiedenen Bären in Tirol auszugehen ist, hieß es von Seiten des Landes.

Am Wochenende wurden weitere Proben zur Abklärung entnommen und zur Begutachtung nach Wien geschickt. Im Gemeindegebiet von Erl (Bezirk Kufstein) sei ein totes Schaf in einer mit Maschendraht eingezäunten Christbaumkultur sowie ein totes Reh gefunden worden, berichteten die Verantwortlichen. Anhand des Rissbildes bestehe nach der amtstierärztlichen Begutachtung des Schafes ein konkreter Wolfsverdacht.

Wölfe und Luchse

Aus Ebbs und Erl (Bezirk Kufstein) gebe es Bildmaterial, auf dem im Dunklen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Wolf zu sehen ist. Begutachtet wurde weiters ein im Gemeindegebiet von Schmirn (Bezirk Innsbruck Land) tot aufgefundenes und als Rissverdacht gemeldetes Reh. Eine kürzlich tot aufgefundene Gams im Gemeindegebiet von Längenfeld (Bezirk Imst) soll noch am Montag amtstierärztlich untersucht werden. Im benachbarten Umhausen wurde anhand eines Rotwildrisses vom 25. November ein Wolf aus der italienischen Population bestätigt. Zudem wurde zum sechsten Mal ein Luchs im Bundesland nachgewiesen, und zwar im Gemeindegebiet von Fiss (Bezirk Landeck) anhand eines am 23. November untersuchten Rehs.

(apa/makl)

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