Die perfekte Büroeinrichtung

Tipps und Tricks

Die perfekte Büroeinrichtung - Tipps und Tricks für ein produktives Arbeitsumfeld

Eine gut ausgestattete Arbeitsumgebung steigert die Produktivität. Gründer sollten sich deshalb von Anfang an Gedanken darüber machen, in welchem Rahmen sie den Arbeitsalltag für ihr Business gestalten können und möchten. Ob im Homeoffice, in angemieteten Geschäftsräumen oder im Coworking Space, bewusst gewählte Details und ein durchdachtes Konzept leisten durch eine produktive Arbeitsatmosphäre einen wertvollen Beitrag zum geschäftlichen Erfolg.

Frau an Steh-Büroschreibtisch

Ein optimiertes Arbeitsumfeld fördert die Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation und das Leistungsvermögen.

Ergonomie ist Trumpf

Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsumfeld ist ein wesentlicher Faktor für langfristige Gesundheit und Wohlbefinden. Aber auch auf die Produktivität im Arbeitsalltag kann eine ergonomische Arbeitsumgebung sich maßgeblich auswirken. Vor allem ein Büroarbeitsplatz sollte vom ersten Tag an nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltet sein, um die richtigen Rahmenbedingungen für ein gesundes und produktives Arbeiten zu schaffen.

Herzstück eines ergonomischen Arbeitsplatzes sind Schreibtisch und Bürostuhl. Hier sollte sich die Höhe an die Körpergröße anpassen lassen, um eine ideale Sitzhaltung zu gewährleisten. Büroarbeitsplätze, die nach modernsten ergonomischen Gesichtspunkten ausgestattet sind, bieten zudem die Option, den Arbeitstisch zum Stehpult umzufunktionieren, um eine dynamische Arbeitshaltung zu ermöglichen und jederzeit von einer sitzenden Position in eine stehende Arbeitshaltung zu wechseln.

Der Bürostuhl sollte so gestaltet sein, dass er den Rücken in einer aufrechten Haltung stützt und idealerweise zusätzliche Unterstützung im Bereich der Lendenwirbelsäule bietet. Die Höhe der Sitzfläche und der Armlehnen ist so zu wählen, dass Ober- und Unterschenkel sowie Arme in einem rechten Winkel angeordnet werden. Die Füße stehen bequem auf dem Boden und verfügen über ausreichend Beinfreiheit unter dem Tisch. Eine bewegliche Rückenlehne regt zudem zu dynamischem Sitzen an. Diese Stimulation einer nicht statischen Sitzhaltung kann nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die Produktivität steigern.

Ein echter Geheimtipp für eine korrekte Sitzhaltung, die die Produktivität fördert, sind Sitzbälle. Sie regen den Körper dazu an, aufrecht zu sitzen und durch aktive Muskelarbeit eine stabile Haltung beizubehalten. Die Größe des Sitzballes sollte so gewählt werden, dass Ober- und Unterschenkel einen 90 bis 100 Grad Winkel bilden und die Füße bequem auf dem Boden stehen. Sitzbälle und anpassbare Bürostühle regen zu abwechslungsreichen Sitzpositionen an und beugen so einer chronischen Fehlhaltung vor.

Das dritte Element ist der richtige Abstand und Winkel zwischen Sichtfeld und Computerbildschirm. Dieser ist wichtig, damit der Kopf in einer natürlichen Position gehalten werden kann und der Nacken nicht überlastet wird. Ideal ist ein Neigungswinkel beim Blick auf den Bildschirm von 10 bis 20 Grad sowie ein Abstand von 50 bis 80 Zentimetern zwischen Augen und Bildschirm. Hier sollten auch individuelle Faktoren wie Kurz- oder Weitsichtigkeit und der Einsatz einer speziellen Sehhilfe berücksichtigt werden.

Zuletzt sollten Maus und Tastatur so aufgestellt werden, dass sie mit den Ellenbogen und den Handflächen eine Ebene bilden. Das schont die Gelenke und unterstützt gleichzeitig eine ergonomische Sitzhaltung. Beide Instrumente sind immer in Reichweite zu Halten. Das bedeutet, dass die Handballen beim Schreiben auf der Tastatur noch bequem auf der Tischplatte aufliegen, die Arme nicht mehr als 90 Grad ausgestreckt werden müssen und die Schultern jederzeit entspannt bleiben.

Gute Lichtverhältnisse schaffen

Die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz ist ebenso ein wichtiger Aspekt und steigert nachweislich die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Damit gehören auch gute Lichtverhältnisse zu einem ergonomischen Arbeitsumfeld.

Ein möglichst hohes Maß an Tageslicht bildet die Grundlage für eine gesundheitsfördernde Arbeitsatmosphäre. Große Fenster lassen ausreichend Tageslicht herein. Damit das einfallende Licht insbesondere bei der Bildschirmarbeit nicht blendet, sollte der Schreibtisch so ausgerichtet sein, dass das Licht von der Seite auf den Bildschirm fällt und damit eine Art indirekte Beleuchtung erreicht wird. Eine flexible und zuverlässige Ergänzung zum Tageslicht für Büros ist beispielsweise ein gut verdunkelndes Rollo. Es lässt sich ohne große bauliche Maßnahmen am Fenster anbringen und kann so ausgerichtet werden, dass es ein Maximum an Tageslicht hereinlässt und vor unangenehmem Blenden schützt. Ein hochwertiges Rollo mit Spezialbeschichtung sorgt außerdem dafür, dass die Sonneneinstrahlung die Innenräume insbesondere in den Sommermonaten nicht zu stark aufheizt.

Da Tageslicht insbesondere in der dunkleren Jahreszeit nicht ausreicht, um zuträgliche Lichtverhältnisse zu schaffen, sollte der natürliche Lichteinfall durch ein praxisbewährtes Konzept aus künstlicher Beleuchtung ergänzt werden. Hier ist eine indirekte Beleuchtung zu empfehlen, die den Arbeitsplatz möglichst gleichmäßig ausleuchtet. Die Intensität sollte an den Zweck einzelner Arbeitsbereiche anpassbar sein. Für Menschen ohne optische Beeinträchtigungen wird ein Durchschnittswert von 500 LUX für eine optimales Arbeitslicht angegeben. Personen mit Sehschwäche oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen der Augen sollten eine Beleuchtungsintensität von 750 bis 1.500 LUX wählen.

Auch die Lichtfarbe kann sich positiv auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit auswirken. Eine mit Tageslichtweiß vergleichbare Lichtfarbe liegt bei etwa 6.000 Kelvin. Häufig wird dies aber als zu grell empfunden. Die meisten Menschen empfinden eine neutralweiße Lichtfarbe von etwa 4.000 Kelvin als angenehm.

Ein intelligentes Beleuchtungskonzept mit Smart Home Technologie macht es möglich, Lampensysteme optimal an die vorhandenen Lichtverhältnisse anzupassen und so ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das sich intuitiv anpasst und gleichzeitig energiesparend ist.

Die Bedeutung eines gesunden Raumklimas

Die klimatischen Raumbedingungen haben ebenfalls großen Einfluss auf einen gesunden und produktiven Arbeitsalltag. Entscheidende Faktoren sind Lufttemperatur, Wärmestrahlung, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Luftqualität. Eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad wird von Experten empfohlen. Im Winter wird dies durch moderates Heizen erreicht, im Sommer kann es erforderlich sein, Innenräume herunterzukühlen oder durch einen besonderen Sonnenschutz in Form von einer Jalousie oder einem Rollo vor zu starker Wärmeeinstrahlung zu schützen.

Die Luftfeuchtigkeit in Büroräumen liegt im Durchschnitt zwischen 30 und 70 Prozent. Besonders gesund und konzentrationsfördernd sind 50 Prozent. Eine Verbesserung der Luftfeuchtigkeit und des Sauerstoffgehaltes in der Luft lässt sich durch regelmäßiges Lüften erreichen. Intensives Querlüften von 10 bis 15 Minuten ist dabei effektiver für die Raumluft und gleichzeitig energiesparender als dauerhaft gekippte Fenster. Eine Luftbewegung von 0,1m/s sorgt für einen regelmäßigen Luftaustausch, ohne unangenehme und gesundheitsschädliche Zugluft zu verursachen.

Einen zusätzlich positiven Effekt auf die Luftqualität haben grüne Zimmerpflanzen. Sie erhöhen ganz natürlich den Sauerstoffgehalt und helfen dabei, die raumklimatischen Verhältnisse zu regulieren. Außerdem haben Studien herausgefunden, dass Zimmerpflanzen die kognitive Wahrnehmung innerhalb eines Teams stärken und somit die Produktivität des Einzelnen und des ganzen Teams positiv beeinflussen.

Ordnung und Papierfreiheit statt Chaos

Ordnung im direkten Arbeitsumfeld trägt nachweislich dazu bei, die allgemeine Konzentration und Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Das bedeutet insbesondere, dass keine unnötigen Papierberge auf dem Schreibtisch oder im direkten Sichtfeld angehäuft werden sollten.

Ein geordneter Arbeitsplatz gelingt zum Beispiel mit den Möglichkeiten der Digitalisierung. Wer die Möglichkeiten einer digitalen Büroorganisation ausschöpft, kann nicht nur viele Prozesse automatisieren und zeitsparend arbeiten, sondern auch mehr Ordnung in die Arbeitsumgebung bringen.

Papiere, auf die nicht verzichtet werden kann, sollten kurzfristig systematisch abgeheftet werden. So sind sie bei Bedarf ohne Suchaufwand griffbereit und der Schreibtisch wird sichtbar entlastet. Gleiches gilt auch für die Organisation des Arbeitsspeichers am Computer, insbesondere des Desktops. Dieser sollte nicht mit Dateien und Symbolen überhäuft werden. Ein sinnvolles Ablagesystem für Dateien minimiert den Suchaufwand und schafft Ordnung auf der Festplatte und im Kopf.

Ruheräume kreieren

Auch wenn der Trend inzwischen in Richtung Großraumbüros und Coworking Spaces geht, ist es für ein produktives Arbeitsklima wichtig, bewusste Ruhezonen bereitzustellen. Experten empfehlen einen Lärmpegel von maximal 55 Dezibel während des gesamten Arbeitstages. In arbeitsintensiven Phasen sollte es noch ruhiger sein. Je nach Art der Tätigkeit und nach Arbeitstypus können Motivation und Kreativität allerdings auch durch eine Atmosphäre gemeinsamen Schaffens gesteigert werden. Ideal ist eine Arbeitsumgebung, die beides ermöglicht und auch ausreichende Ruheräume anbietet, um sich bei Bedarf zurückzuziehen.

Ebenso wichtig wie ein durchdachtes und gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld sind regelmäßige Pausen und Regenerationsphasen. Insbesondere im Homeoffice Tätige sollten darauf achten, klare Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zu kreieren und sich bewusste Auszeiten zu gönnen, die nicht von Beruflichem unterbrochen werden. Die kognitiven Prozesse im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit brauchen ausreichende regenerative Phasen, um auf Dauer mit andauernder Leistungsfähigkeit zu überzeugen. Pausen und längere Auszeiten sind wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden und steigern die Produktivität messbar.

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