ÖAMTC: Vorsicht beim Tanken!

Jetzt genau auf Preise achten

(02.03.2026) Die Eskalation im Nahen Osten dürfte auch an den österreichischen Zapfsäulen nicht spurlos vorbeigehen. Der eingeschränkte Schiffsverkehr auf der Straße von Hormuz hatte am Montag steigende Ölpreise zur Folge, leichte Preissteigerungen sind auch an österreichischen Tankstellen bereits spürbar. Der ÖAMTC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern am Montagnachmittag die Preise zu vergleichen und bei hohen Preisen mit dem Volltanken abzuwarten.

Die österreichischen Tankstellen dürfen die Preise pro Tag nur einmal um 12 Uhr erhöhen. Die Mittagszeit sei am heutigen Montag deshalb "wahrscheinlich der schlechteste Zeitpunkt" zum Tanken, erklärte ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Dominik Graf gegenüber der APA. Erste Preissteigerungen zeichnen sich bereits ab: Diesel kostete in Österreich am gestrigen Sonntag 1,551 Euro und damit etwa 4 Cent mehr als vor einer Woche, Super-Benzin kostete 1,493 Euro, der Anstieg im Wochenabstand betrug etwa 3 Cent.

Preise vergleichen und wenn möglich, nicht volltanken

Der Preisanstieg am heutigen Montag dürfte "relativ hoch ausfallen", denn Tankstellenbetreiber könnten sich "einen Puffer für den heutigen Tag rausholen", so Graf. Im Laufe des Nachmittags und morgen könnten die Preise dann wieder etwas fallen, denn Preissenkungen sind jederzeit erlaubt. Der ÖAMTC-Experte rät dazu, Preise zu vergleichen, das sei auch online möglich. Wer es sich einteilen kann, sollte nicht heute tanken oder zumindest mit dem Volltanken abwarten.

Wie sich die Preise in den kommenden Tagen konkret entwickeln werden, sei derzeit schwer zu sagen, "die Lage kann sich stündlich verändern", sagte Graf. Eine konkrete Einschätzung sei auch erst zeitversetzt möglich: "Normalerweise dauert es ein bis zwei Tage, bis man was sieht", so der ÖAMTC-Experte.

(apa/mc)

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