Österreich rüstet auf

Neue Projekte ab 2027

(02.03.2026) Drei neue Projekte – Beaconsat, Leo2VLeo und Aurora – sollen Aufklärung, Navigation und Kommunikation aus dem All künftig absichern. Ab 2027 werden zum ersten Mal in der Geschichte der Republik eigene Militärsatelliten gestartet.

Beaconsat als Detektor für Störsignale

Der Satellit Beaconsat soll Störsignale globaler Navigationssysteme wie GPS oder Galileo detektieren. Solche Störmaßnahmen werden in aktuellen Konflikten als zentrales Mittel elektronischer Kriegsführung eingesetzt. Beaconsat wird vom Wiener Raumfahrtunternehmens Gate Space umgesetzt. Der Start des Satelliten ist für Anfang 2027 geplant. Der Transport des Satelliten ins All ist mit einer Falcon-9-Rakete des US-Unternehmens Space X vorgesehen.

Leo2VLeo zur optischen Aufklärung

Das zweite Projekt läuft in Kooperation mit dem niederländischen Militär unter dem Dach der European Defence Agency und trägt den Namen Leo2VLeo. Bei dieser Initiative handelt es sich um eine Viererkonstellation von Satelliten. Drei davon verfügen über Kameras zur optischen Aufklärung, sowie über Sensorik zur Frequenzdetektion im Gigahertz-Bereich. Das Satellitenkonstrukt könne sich dabei flexibel bewegen. Leo2VLeo könne aus einem Low Earth Orbit in rund 500 km bei Bedarf auf etwa 250 km heruntergehen, dort schärfere Bilder machen, um anschließend wieder in eine höhere Umlaufbahn zurückkehren, so Friedrich Teichmann, Leiter des Instituts Militärisches Geowesen und Space Services im Verteidigungsministerium.

Aurora für optische Datenübertragung

Das dritte Projekt ist eine rein österreichische Initiative mit einer Kommunikations-Payload auf Laserbasis. Zeil dabei ist es, optische Datenübertragung im Orbit auszutesten. Aurora dient als Relaisstation zwischen Bodenstationen, also der Satellit empfängt Signale, verstärkt sie und sendet sie weiter. Gleichzeitig soll Aurora auch für künftige Projekte im Bereich Quantenkryptografie ausgelegt sein. Damit sollen besonders abhörresistente Kommunikationsverfahren erprobt werden.

Offiziell handelt es sich bei allen drei Projekten um Demonstrationssatelliten. Jedoch arbeite man gleichzeitig an Folgekonstellationen, welche dann real operationell sein sollen. Mit diesen drei Projekten möchte das Bundesheer die drei Bereiche Navigation, Aufklärung und Kommunikation abdecken. Zusammen können die drei Initiativen somit eine erstmals eigenständige militärische Weltraumarchitektur nachbilden.

(hb)

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