1 Jahr #MeToo: Was hat sich getan?

(04.10.2018) Ein Jahr #MeToo! Anfang Oktober 2017 sind die Sextaten von Hollywoodproduzenz Harvey Weinstein erstmals bekannt geworden. Unter #MeToo ist daraufhin eine weltweite Bewegung entstanden, die auch in Österreich einiges verändert hat. Bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft sind nämlich seither um rund 70 Prozent mehr Fälle von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gemeldet worden.

Und bei den Opfern handelt es sich nicht nur um Frauen, sagt Gleichbehandlungsanwältin Sabine Wagner-Steinrigl:
"Es melden sich auch Zivildiener und männliche Ehrenamtliche bei uns, die von Übergriffen berichten. Viele Opfer kommen auch gemeinsam zu uns. Also es tut sich da wirklich was."

Zum Glück auch in Sachen Prävention. Die Nachfrage nach entsprechenden Workshops ist groß, sagt Wagner-Steinrigl:
"Die Firmen schicken Führungskräfte, um sie zu schulen, wie sexueller Diskriminierung vorgebeugt werden kann. Oder auch was zu tun ist, wenn es zu Vorfällen kommt."

Im ersten Halbjahr 2017 hat es gerade mal drei solcher Workshops gegeben. Im ersten Halbjahr 2018 aber bereits 22.

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