10-Jähriger stirbt in Rohr

Bergungs-arbeiten gehen weiter

(12.01.2023) So ein tragisches Unglück. Knapp zwei Wochen nach dem Sturz eines Buben in ein 35 Meter tiefes Betonrohr auf einer Baustelle in Vietnam ist es noch immer nicht geglückt, die Leiche des Zehnjährigen zu bergen. Das Kind war 100 Stunden nach dem Horror-Unfall und vergeblichen Versuchen, das Rohr aus der Erde zu ziehen, für tot erklärt worden.

"Wir wissen nicht genau, wann wir das Rohr hochziehen können. Die Arbeiten dauern an, und je tiefer die Bohrungen, desto komplexer werden die geologischen Gegebenheiten, mit denen die Einsatzkräfte konfrontiert sind", sagte Doan Tan Buu, der stellvertretende Regierungschef der Provinz Dong Thap, am heutigen Donnerstag. Der Boden in der Tiefe sei extrem hart, erklärte er. "Wir haben einen 80-Tonnen-Kran zum Einsatzort geschickt, der bereit steht, das Rohr hochzuziehen, nachdem die Bautrupps die letzten Meter Boden abgetragen haben." Ob dies noch Tage oder sogar Wochen dauert, sei unklar. Auch Experten aus Japan würden bei den Arbeiten helfen.

Ein Experte sagte vietnamesischen Medien, die Bergung dürfe nicht übereilt geschehen, da es in der Tiefe einen großen Reibungswiderstand gebe - auch, weil das Rohr unten geschlossen sei. Es könne zerbrechen, wenn die Arbeiter nicht vorsichtig agierten - und die Bergung damit noch viel schwerer machen.

Das Unglück im Südwesten von Vietnam hatte zu Jahresbeginn weltweit Schlagzeilen gemacht. Wo sich der kleine Nam in dem Rohr genau befindet, ist weiter unklar. Es hat nur einen Durchmesser von etwa 25 Zentimetern. Von den Behörden hieß es, niemand habe gedacht, dass ein Zehnjähriger so tief in der Röhre eingeschlossen werden könnte. Nur in den ersten zehn Minuten nach dem Sturz gab es Berichten zufolge noch Lebenszeichen von dem Buben.

(fd/apa)

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