100 KG Müll im Magen

Pottwal stirbt an "Müllball"

Einfach nur traurig!
Fischernetze, Seile, Plastiktaschen und -tassen: Das ist der Mageninhalt von einem angeschwemmten Pottwal, der auf der schottischen Isle of Harris gestrandet und verendet ist. Die Menge an Plastikmüll hat sich zu einem 100 Kilo schweren "Müllball" in seinem Magen geformt. Der Müll sammelt sich vom Festland und von Fischerbooten im Meer an. Laut Umweltschützern war zunächst noch nicht klar, ob der Wal direkt durch den Plastikmüll starb.

Inselbewohner Dan Parry weist auf das große Problem der Meeresverschmutzung hin: "Es war wirklich traurig, besonders, wenn man sieht, wie das Fischnetz und der Abfall aus seinem Magen herauskamen." Sogar ein Kran musste anrücken, um den Müllberg aus dem Meeresbewohner herauszuholen.

Mitarbeiter des Scottish Marine Animal Stranding Scheme, die den Tod gestrandeter Meeresbewohner untersuchen, sezierten den Wal, um die genaue Ursache für den Tod festzustellen. Dazu äußern sie sich auf Twitter: "Diese Menge an Plastik im Magen ist einfach nur erschreckend. Es muss die Verdauung beeinträchtigt haben. Es zeigt erneut die Gefahren auf, die Meeresverschmutzung für Meerestiere darstellt."

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