12-Jährige hinter Gitter?

Strafmündigkeit: Wieder Debatte

(09.06.2023) Sollen 13-jährige Räuber und Schläger weiterhin straflos davonkommen? Die FPÖ Oberösterreich fordert nun wieder eine Senkung des Strafmündigkeitsalters. In Österreich drohen unter-14-jährigen zwar die Unterbringung in ein Jugendheim, aber keine strafrechtlichen Konsequenzen. Jüngstes Beispiel ist ein 13-jähriger Wiener, der zusammen mit zwei Kumpels einem erst 9-Jährigen an einer Haltestelle sein Handy rauben wollte und dem Volksschüler mehrmals ins Gesicht geschlagen hat. Auf Grund solcher Fälle wird der Ruf nach einer Senkung der Altersgrenze immer lauter.

Auch viele Juristen wären dafür, so Rechtsexperte Anwalt Johannes Schriefl:

"Man kann ja wohl davon ausgehen, dass sich ein 12- oder 13-Jähriger sehr wohl bewusst ist, dass man niemanden verletzen oder ausrauben darf. Von daher sollte man sehr wohl das Alter der Strafmündigkeit auf 12 Jahre senken. Das bedeutet ja nicht, dass man diese Kids dann alle wegsperrt. Aber es sollte doch Konsequenzen für solche Taten geben."

(mc)

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