13-Jähriger ausgeraubt
Wien: Jugendbande schlägt zu
(02.03.2026) Ein 13-Jähriger ist in Wien-Floridsdorf von einer mutmaßlichen Jugendbande angegriffen und beraubt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 19.20 Uhr im Bereich der Jedleseer Straße, wie die Polizei am Montag bestätigte.
Der Jugendliche wurde dabei zu Boden gestoßen und geschlagen. Die Täter entwendeten laut Polizei sein Mobiltelefon, seine Schuhe, seinen Gürtel sowie seine Kappe.
Opfer nach Angriff in Krankenhaus gebracht
Ein Passant entdeckte den verletzten 13-Jährigen und alarmierte die Einsatzkräfte. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde das Opfer in ein Krankenhaus eingeliefert. Über die Schwere der Verletzungen wurden keine näheren Angaben gemacht.
Der Vorfall sorgt in Wien-Floridsdorf erneut für Diskussionen über Jugendkriminalität im öffentlichen Raum.
Polizei nimmt vier Jugendliche fest – auch ein Zehnjähriger dabei
Bei einer Fahndung in einem nahe gelegenen Park versuchten mehrere Jugendliche vor der Polizei zu flüchten. Vier Tatverdächtige konnten jedoch angehalten und vorläufig festgenommen werden:
- ein 10-Jähriger
- zwei 12-Jährige
- ein 15-Jähriger
Alle vier besitzen die österreichische Staatsbürgerschaft.
Strafunmündige übergeben – 15-Jähriger weiter in Anhaltung
Die strafunmündigen Verdächtigen gaben laut Polizei an, beim Vorfall lediglich anwesend gewesen zu sein. Sie wurden nach der Einvernahme ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Der 15-Jährige befand sich am Montag weiterhin in polizeilicher Anhaltung. Weitere Ermittlungen zum genauen Tathergang laufen.
Jugendkriminalität in Wien im Fokus
Der Raubüberfall in Wien-Floridsdorf reiht sich in eine Serie von Vorfällen ein, bei denen Jugendliche als Tatverdächtige auftreten. Besonders die Beteiligung eines Zehnjährigen wirft Fragen zur Strafmündigkeit und Präventionsmaßnahmen auf. Die Polizei ermittelt wegen Raubes.
(fd/apa)