138.000 mehr Arbeitslose

Seit Ausgangsbeschränkungen

(24.03.2020) Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie gibt es vom 16. bis 23. März zusammengerechnet um 138.000 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März, so der AMS-Vorstand Johannes Kopf. Gestern hat der AMS-Chef ein Plus von 115.600 Arbeitslosen bekanntgegeben.

Aufgrund der Krise gibt es 47.000 zusätzliche Arbeitslose in der Gastronomie und Beherbergung, 17.000 am Bau und 13.000 aus dem Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche, sowie 13.000 aus dem Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Branchen mit "starken Schwankungen" bei der Beschäftigung sind besonders betroffen. Zum Vergleich: Ende Februar hat es in Österreich fast 400.000 Personen ohne Job gegeben, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet.

Seit vergangenem Mittwoch können Unternehmen die neue Covid-19-Kurzarbeitsregelung in Anspruch nehmen und beim AMS (Arbeitsmarktservice) beantragen. Zur Anzahl der Kurzarbeitsanträge hat das AMS vorerst noch keine offiziellen Zahlen bekannt.

(mt/apa)

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