14-Jähriger tötet 8 Menschen

Schüsse auf Feier in Mexico

(17.03.2023) In Mexiko soll ein 14-Jähriger an der Ermordung von acht Menschen beteiligt sein. Mit einem weiteren Tatverdächtigen soll er im Jänner auf die Gäste einer Geburtstagsfeier geschossen haben. In Mexiko sind scheinbar zahlreiche Minderjährige kriminell organisiert.

Der Vorfall ereignete sich im Jänner in der Stadt Chimalhuacán. Drei Menschen sind nach den Schüssen auf der Geburtstagsfeier sofort tot gewesen, fünf weitere in Krankenhäusern verstorben. Außerdem wurden sieben Menschen verletzt, darunter zwei Kinder im Alter von drei und 14 Jahren.

Die Polizei konnte mittlerweile zehn Verdächtige festnehmen, darunter einen erst 14-Jährigen und den 28-jährigen mutmaßlichen Anführer der verdächtigten Bande. Die Angreifer kamen laut Sicherheitsministerium auf Motorrädern und eröffneten dann das Feuer auf die Gäste.

Mexiko leidet seit einiger Zeit unter einer Welle der Gewalt. Im vergangenen Jahr wurden allein mehr als 31.936 Tötungsdelikte registriert. Zurückzuführen ist dies vielleicht auf zahlreiche Drogenkartelle und andere kriminelle Gruppen, die um die Kontrolle von Einflussgebieten und Schmuggelrouten kämpfen. Oft haben sie Verbindungen zu korrupten Politikerinnen und Politikern sowie Sicherheitskräften, so werden die meisten Morde nie aufgeklärt.

Expertinnen und Experten schätzen, dass auch zahlreiche Minderjährige in kriminellen Organisationen sind. Für Aufsehen sorgte zum Beispiel der Fall eines 14-Jährigen, der 2010 wegen Auftragsmorden und Folter für das berüchtigte Südpazifik-Kartell verhaftet worden ist. Der Jugendliche, bekannt als „El Ponchis“, war damals wegen vierfachen Mordes und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu einer Jugendstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Nach der Festnahme sagte er: „Sie haben mich gezwungen. Wenn ich das nicht machen würde, würden sie mich umbringen, sagten sie.“ Zusätzlich habe er unter Drogen gestanden. Laut Medien könnte auch diese Tat im Zusammenhang mit Drogenhandel stehen.

(JS)

Familien: Essen kaum leistbar

Schuldnerberater schlagen Alarm

Hitze: 48 Tote in Mexiko-Stadt

Verheerende Temperatur-Rekorde

Pferdesport: Reiterin stirbt

Tödlicher Sturz bei Turnier

Auto-Reparaturen immer teurer

AK-Preischeck in Werkstätten

Teenie-Raser: Autos futsch

3 Fahrzeuge abgenommen

Mehr als 2.000 Menschen verschüttet

in Papua-Neuguinea

Ofner gewinnt Skandalmatch

Sieg bei French Open

Schüsse auf jüdische Volksschule

Unbekannte schießen auf Fassade