153 Anzeigen in Tirol

airbnb empört Anrainer

(08.04.2021) In dem Stadtteil Wilton in Innsbruck werden immer mehr Häuser für Airbnb aufgekauft, sehr zur Empörung der Anrainer. 2019 wurde ein Haus verkauft und zwar an einen Besitzer, der sich auf diese Art der Vermietung spezialisiert.

Der Besitzer dieses Hauses hat sich laut den Anrainern nicht an die Corona-Vorschriften gehalten und seine Wohnungen trotz allem weiter zur Verfügung gestellt. Über Ostern wurden die Wohnungen nämlich an Touristen aus Deutschland, der Slowakei, Spanien und Frankreich vermietet. „Wir finden es gegenüber den offiziellen Beherbergungsbetrieben unfair, dass unter Umgehung der Corona-Verordnungen die gesamten Feiertage über jedes Zimmer vermietet wird“, teilen die verärgerten Anrainer dem Vizebürgermeister Hannes Anzengruber mit. Zusätzlich verstehen sie nicht warum Airbnb keine Tourismusabgaben zahlen muss.

Strenge Überprüfungen

Über Ostern wurde in Tirol strenger kontrolliert, da viele Ferien- und Zweitwohnbesitzer über die Osterfeiertage nach Tirol gefahren sind. Die Ergebnisse der 5.000 Kontrollen lauten folgendermaßen: 153 Anzeigen gab es wegen verschiedener Übertretung der Corona-Bestimmungen. In Kitzbühel wurden 499 eingereiste Personen an ihrem Wohnsitz kontrolliert, 31 davon wurden nicht angetroffen, die Anzeigen folgten. 193 Kontrollen wurden in Schwaz durchgeführt und 10 Anzeigen mussten erstattet werden. 66 von 126 einreisewilligen Gästen mussten am Grenzübergang Achenwald von der Polizei am Ostersonntag zurückgewiesen werden.

„In den letzten Wochen hat es immer wieder Unmut in der Bevölkerung über Verstöße gegen die Corona-Regeln insbesondere durch Personen gegeben, die nur über einen Freizeitwohnsitz in unserem Land verfügen oder sich gar zu Unrecht hier aufhalten“, versteht Günther Platter. Die Behörden haben an dem Osterwochenende hart durchgegriffen, jedoch war die Anzahl der Anzeigen vergleichsweise niedriger. Eine freudige Nachricht für den Landeshauptmann, da sich die Menschen an die Regeln halten. Ob es für die Airbnb-Vermietungen Konsequenzen gibt, ist nicht sicher. Laut den Anrainern, fühlt sich niemand für dieses illegale Treiben zuständig.

(vz)

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