2 Friseure steckten keinen an

trotz Corona Infektion

(22.06.2020) Maskenpflicht ist völlig sinnlos? Dieser Fall aus den USA beweist das Gegenteil! Zwei Hairstylisten aus Springfield im US-Bundesstaat Missouri bemerkten zwar, dass sie nicht ganz fit waren, identifizierten ihre Symptome aber offenbar nicht als solche, die auf Covid-19 hinweisen. Bevor die beiden nach acht Tagen von ihrer Infektion erfuhren, haben die infizierte Friseure noch 140 Kunden die Haare geschnitten.

Super Spreading Event

Die Behörden schlugen daraufhin Alarm. Man fürchtete einen Super-Spreading-Event: In bestimmten Konstellationen genügen ein oder zwei Infizierte, um das Virus wie auf einer Drehscheibe an Hunderte Menschen weiterzugeben. Die Beamten in Missouri ordneten eine gründliche Recherche an und zeichneten die möglichen Infektionsketten nach. Kunden des Frieseursalons wurden zu Tests und Gesprächen gebeten.

Zu ihrer eigenen Verwunderung konnten die Behörden am Ende eine komplette Entwarnung geben: Offenbar haben die Masken, die im Salon vorgeschrieben waren, eine Infektion in allen Fällen verhindert – trotz der bei Friseuren üblichen physischen Annäherung.

In Springfield erkundigten sich mittlerweile Reporter von nationalen und internationalen Medien nach Details. US-Fernsehsender berichteten von Küste zu Küste, sogar chinesische Medien griffen den Fall auf.

(ak)

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