200 Alpengletscher verschwunden

Seit Ende des 19. Jahrhunderts

(10.08.2022) Die Alpengletscher schrumpfen immer mehr: Über 200 davon sind seit Ende des 19. Jahrhunderts bereits verschwunden und haben Schutt und Felsen Platz gemacht. Eine Folge der globalen Erwärmung, geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des italienischen Umweltschutzverbands Legambiente hervor.

Von 17. August bis 3. September prüft die Umweltorganisation zusammen mit italienischen Glaziologen die Lage im Alpenbogen. Beobachtet wird der Zustand der Gletscher in fünf Etappen vom Aostatal bis Friaul-Julisch Venetien. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Marmolata-Gletscher geschenkt. Am 3. Juli waren dort bei einem Gletscherbruch elf Personen ums Leben gekommen.

"Etwas mehr als einen Monat nach der Tragödie kehren wir auf dem Marmolata-Berg zurück, um auf den Klimanotstand aufmerksam zu machen", sagte Giorgio Zampetti, Chef von Legambiente. "Mit unserer Gletscherkarawane wollen wir Daten und konkrete Elemente sammeln und die italienische Regierung aufzufordern, im Einklang mit dem Pariser Abkommen (COP21) im Jahr 2040 das Ziel von Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen."

"Wir unternehmen eine dreiwöchige Reise und kehren zu vielen Gletschern zurück, die wir bereits vor zwei Jahren besucht hatten", so Vanda Bonardo, Koordinatorin der Gletscherkampagne von Legambiente.

(apa/makl)

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