2000 ukrainische Flüchtlinge

Österreich hilft Moldau

(14.03.2022) Mittlerweile sind seit Kriegsbeginn in der Ukraine ungefähr 100.000 Menschen aus dem Land in die Republik Moldau geflüchtet. Das Bundeskanzleramt hat angegeben, dass Moldau die Europäische Kommission um Hilfe gebeten hat und hofft, dass andere Länder Flüchtlinge übernehmen. Österreich hat sich deshalb dazu bereit erklärt, 2.000 dieser Flüchtlinge aufzunehmen.

Bevor diese Menschen aber zu uns kommen, stimmt sich Österreich noch mit der Europäischen Kommission, den Behörden vor Ort und dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR ab. Der Fokus soll vor allem „auf besonders schutzbedürftige Personen gelegt“ werden. Also müssen auch Unterkünfte für Menschen mit Behinderung oder auch für unbegleitete Kinder verfügbar sein. Deshalb soll auch mit NGOs, wie Caritas oder den SOS-Kinderdörfern, zusammengearbeitet werden.

Nur auf der Durchreise

Auch nach Österreich sind seit dem Beginn des Krieges schon etwa 110.000 Flüchtlinge gekommen. Aber nur die wenigsten von ihnen bleiben wirklich in Österreich, denn bis jetzt sollen ca. 80 Prozent der Geflüchteten schon in andere Länder weitergereist sein. Die Flüchtlinge, die bleiben, finden mittlerweile nicht nur einen Platz in Unterkünften und Ankunftszentren von Bund und Ländern, sondern auch in ungefähr 30.000 privaten Unterkünften, die Flüchtlinge aufnehmen wollen. Diese Plätze werden durch die die Koordinationsstelle der für die Flüchtlingsbetreuung zuständigen Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) verteilt.

(MR)

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