21 Insolvenzen täglich

Bei Firmen und Privaten

(09.08.2023) Das Leben kann manchmal unerwartet sein, und finanzielle Herausforderungen können jeden von uns treffen. In Vorarlberg ist die Zahl der Privatinsolvenzen im ersten Halbjahr 2023 am stärksten gestiegen, mit einem Anstieg von rund 37 Prozent.

Vorarlberg an der Spitze

Vorarlberg führt den Bundesländervergleich an, gefolgt von Salzburg und Kärnten. In der Steiermark sanken die Insolvenzen sogar um 12,2 Prozent. In Wien ereignen sich ein Drittel aller Privatinsolvenzen, aber die Stadt verzeichnet den zweitgeringsten Anstieg.

Arbeitsmarkt als Rettung

Glücklicherweise hat sich der Trend stark abgeschwächt, und der Fachkräftemangel sowie der stabile Arbeitsmarkt verhindern größere Insolvenzursachen wie den Verlust des Jobs. Die Inflation trifft viele, aber Gehaltserhöhungen und andere Maßnahmen federn die Auswirkungen ab.

Sparen als neuer Trend

Immer mehr Menschen sparen, sei es beim Stromverbrauch oder bei allgemeinen Konsumausgaben. Österreichweit sind etwa acht von 10.000 Erwachsenen zahlungsunfähig, und die Durchschnittsschulden liegen bei rund 61.000 Euro.

Firmeninsolvenzen: Ein anderes Bild

Bei den Unternehmensinsolvenzen sieht es anders aus. Vorarlberg weist die geringste Insolvenzbetroffenheit aus, während Wien die höchste hat. Der Tourismus scheint die Pandemie überwunden zu haben, aber die Ausfälle der letzten Jahre wirken nach. Pro Werktag gibt es bundesweit derzeit 21 Insolvenzen täglich.

(fd)

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