22 Uhr: Privatparty-Boom?

Sorge um frühe Sperrstunde

(24.09.2020) Kommt es im Westen Österreichs jetzt zum illegalen Party-Boom? Morgen tritt ja in Vorarlberg, Tirol und Salzburg die 22-Uhr-Sperrstunde in Kraft. Die Gastro muss dann um drei Stunden früher dicht machen, als im Osten und Süden des Landes. Wien hält ja - obwohl auch dort die Corona-Infektionszahlen hoch sind - an 1 Uhr Früh fest. Begründung: Mit der 22-Uhr-Lösung würde es noch mehr unkontrollierbare Privatpartys und somit wohl noch höhere Infektionszahlen geben.

Das befürchten auch die Wirte im Westen. Stefan Köb, Vize-Obmann der Vorarlberger Gastronomen:
"Es ist ja naiv zu glauben, dass die Leute um 22 Uhr nach Hause gehen. Es wird dann halt quasi in den privaten Räumlichkeiten weitergefeiert. Und das ist natürlich für die Corona-Infektionszahlen ganz schlecht."

Es geht nicht nur um das Partyvolk, 22 Uhr ist auch für Speiserestaurants zu früh, so Köb:
"Da sind noch nicht alle gemütlichen Abendessen beendet. Da können sich die Gäste dann das Dessert einpacken lassen und es daheim essen. Also diese Lösung ist für die ohnehin schon schwer angeschlagene Gastronomie katastrophal."

(mc)

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