25.000 Corona-Neuinfektionen

Höchster Diensttags-Wert

(25.01.2022) Heute funktioniert die Daten-Auswertung wieder. Fast 25.000 Corona-Neuinfektionen sind dank der hochansteckenden Omikron-Variante innerhalb eines Tages in Österreich verzeichnet worden. 24.946 Neuansteckungen wurden laut Ministerien von Montag auf Dienstag registriert. Das ist der bisher höchste gemessene Dienstagswert seit Ausbruch der Pandemie. Vor einer Woche gab es noch 16.685 Neuansteckungen. Erwartungsgemäß stiegen deshalb auch die Patientenzahlen. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreichte einen Rekord.

Spitalszahlen steigen

Im Krankenhaus liegen nach Angaben des Gesundheits- und Innenministeriums derzeit 1.284 Personen mit einer SARS-CoV-2-Infektion, das sind wieder um 84 mehr als noch tags zuvor. Innerhalb einer Woche kamen 272 Spitalspatientinnen und -patienten mit einer Infektion hinzu, die meisten in Wien mit 68 Personen sowie in Oberösterreich mit 60 Personen. Von Montag auf Dienstag stieg auch wieder die Zahl der Intensivpatientinnen und -patienten um zwei Personen. Derzeit müssen 189 Menschen mit SARS-CoV-2 intensivmedizinisch betreut werden. Allerdings sank diese Zahl innerhalb einer Woche um acht Patientinnen bzw. Patienten.

Todeszahlen steigen

Mit 19 Fällen innerhalb eines Tages waren auch wieder mehr Tote zu beklagen. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 14.019 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 156,9 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Über dem Schnitt vergangener Tage

Die 24-Stunden-Zunahme der Neuinfektionen in der Höhe von 24.946 Fällen lag leicht über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 24.944. Der bisher gemessene Höchstwert wurde am 19. Jänner mit 27.677 Neuansteckungen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte auf ein Allzeit-Hoch von 1.954,7 Fällen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner. Tags zuvor lag die Inzidenz noch bei 1.862,2. Da die Inzidenz - wie an den vergangenen zehn Tagen auch - einen neuen Rekordwert erreicht hat, könnte somit bald die 2.000er-Marke geknackt werden. Am Dienstag laborierten in Österreich 225.770 Menschen an einer Infektion, das sind um 6.652 mehr als am Tag zuvor.

Sieben-Tage-Inzidenz

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Tirol mit 2.708,2, gefolgt von Salzburg mit 2.634,5, Wien mit 2.311,5 und Vorarlberg mit 2.012,3. Eine Inzidenz unter 2.000 hatten Oberösterreich mit 1.912,7, Niederösterreich mit 1.624,1, Kärnten mit 1.525,7, die Steiermark mit 1.486,6 und das Burgenland mit 1.226. In absoluten Zahlen hat bei den Neuansteckungen Wien mit 6.326 Fällen die Nase vorn, danach folgen Niederösterreich mit 4.408, Oberösterreich mit 3.967, Tirol mit 3.110, die Steiermark mit 2.341, Salzburg mit 1.643, Vorarlberg mit 1.389, Kärnten mit 1.269 und das Burgenland mit 493 neuen Fällen.

Testzahlen sind hoch

Weiterhin hoch sind die Testzahlen. In den vergangenen 24 Stunden wurden 862.682 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet, davon waren fast 70 Prozent - nämlich 600.929 - aussagekräftige PCR-Tests. Seit Pandemiebeginn wurden mehr als 177,5 Millionen Tests durchgeführt. Die Positiv-Rate der PCR-Tests ging leicht von 5,7 Prozent auf 4,2 Prozent zurück. Allerdings lag dieser 24-Stunden-Wert über dem Schnitt der vergangenen Woche von 3,9 Prozent.

Impfstatus

Am Montag sind 22.536 Impfungen durchgeführt worden. 2.761 waren Erststiche, 4.125 waren Zweitstiche und die meisten - nämlich 15.650 bzw. 69,44 Prozent aller durchgeführten Impfungen - Drittstiche. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.729.787 Personen bzw. 75,3 Prozent bereits zumindest eine Impfung erhalten. 6.449.583 Menschen und somit 72,2 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Impfrate

Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 69,4 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 72,7 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 75,8 Prozent. 77,7 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 84,8 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 88,2 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,4 Prozent und die Gruppe 85plus 85,6 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre werden 11,3 Prozent ausgewiesen.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 77,8 Prozent. In Niederösterreich haben 74 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 72,2 Prozent. Nach Wien (71,2), Tirol (70,9), Vorarlberg (69), Salzburg (69) und Kärnten (68,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 68 Prozent.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich 1.650.597 bestätigte Coronafälle gegeben. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 1.410.808 Personen.

(fd/apa)

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