3 Tote in Spanien und Frankreich

Sturm "Nils" mit 162 km/h

(13.02.2026) Bei dem heftigen Sturm in Südwestfrankreich und in Spanien sind insgesamt drei Menschen ums Leben gekommen. Im französischen Departement Tarn-et-Garonne sei ein Mann in seinem Garten gestorben, als er auf einer Leiter arbeitete, sagte Regierungssprecherin Maud Bregeon dem Sender TF1. Zuvor war bereits ein Lastwagenfahrer bei einem wetterbedingten Unfall ums Leben gekommen. 26 Menschen wurden in Frankreich zumeist leicht verletzt, 450.000 Menschen waren weiterhin ohne Strom.

Die Feuerwehr sei zu 4.500 Einsätzen ausgerückt, sagte die Regierungssprecherin. Örtlich kam es zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. In den Bergen herrschte massive Lawinengefahr. Infolge des Sturms "Nils" galt in 25 Departements weiterhin die Unwetterwarnstufe orange oder rot, wie der Wetterdienst Météo France mitteilte.

Dach eingestürzt

In Spanien starb eine 46-Jährige im Krankenhaus an den Folgen ihrer schweren Verletzungen, die sie am Donnerstag in Barcelona durch den Einsturz eines Dachs erlitten hatte, wie die Zeitung "La Vanguardia" unter Berufung auf die Behörden berichtete. Unterdessen zog in Spanien schon das nächste Tiefdruckgebiet mit Starkwind vor allem im Süden, viele Regen und Schnee heran.

(APA/JuF)

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