30-Kilo-Hunde an Bord erlaubt

Fensterplatz für Hunde

(27.02.2026) Die italienische Lufthansa-Tochter Ita Airways erlaubt künftig größere Hunde mit an Bord und ist damit die erste europäische Fluggesellschaft, die dies ermöglicht. Vierbeiner bis 30 Kilogramm dürfen direkt neben ihren Besitzern mitreisen, allerdings nur auf Inlandsflügen und gegen Aufpreis. Die Airline reagiert damit auf den Wunsch vieler Passagiere, ihre Haustiere als Familienmitglieder auf Reisen mitzunehmen.

Neues Pilotprojekt für schwerere Hunde

Bisher waren bei den meisten Airlines nur Hunde bis etwa acht Kilogramm erlaubt, bei Ita Airways durften bisher Hunde bis zu zehn Kilogramm fliegen. Die neue Regelung für schwerere Tiere gilt in der Branche als Pilotprojekt. Von der Lufthansa selbst heißt es, derzeit gebe es keine Pläne, ein ähnliches Angebot einzuführen. Die Tochtergesellschaften treffen laut Konzernangaben eigenständig Entscheidungen über ihr Produktangebot, sofern es nur um Details geht.

Bedingungen für die Mitnahme von Hunden

Der deutsche Geschäftsführer Jörg Eberhart betonte, dass Haustiere heute meist ein „Teil der Familie“ seien, und sagte: „Wir möchten, dass jede Reise gemeinsam begonnen und beendet werden kann, ohne Trennungen.“ Die nationale Flugaufsichtsbehörde Enac hat das Vorhaben bereits genehmigt.

Für die Mitnahme von Hunden gelten einige Bedingungen: Sie müssen Maulkorb tragen und angeleint sein. Für sie wird extra ein Fensterplatz auf einem saugfähigen Teppich reserviert, der Besitzer erhält den Sitz daneben. Die Möglichkeit gilt zunächst nur für Inlandsflüge und ein Aufpreis ist zu zahlen.

Bisherige Herausforderungen für Tierhalter

Bislang mussten größere Tiere im Gepäckraum reisen, was für viele Hunde stressig sein kann. Aus diesem Grund bevorzugten viele Hundebesitzer auch bei langen Reisen das Auto, ließen ihre Tiere zu Hause oder verzichteten ganz auf Langstreckenreisen.

Laut Ita soll die neue Regelung die Reiseerfahrung sowohl für Tiere als auch für ihre Besitzer deutlich angenehmer gestalten. Passagiere, die Angst vor Hunden haben oder allergisch reagieren, dürfen ihren Sitzplatz wechseln.

Lufthansa beteiligt, Staatsanteil bleibt

Seit dem vergangenen Jahr hält die Lufthansa 41 Prozent an der früheren Alitalia und plant, ihre Beteiligung weiter auszubauen. Der italienische Staat bleibt jedoch weiterhin Mehrheitseigner der Tochtergesellschaft. Wann genau der erste Linienflug mit großen Hunden an Bord starten wird, steht noch nicht fest.

(apa/mk)

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