5.000 Feuerwehrleute im Einsatz

Heftige Sturmböen und Gewitter

(31.05.2026) An die 5.000 Feuerwehrleute sind Samstagabend in Oberösterreich im Sturmeinsatz gestanden. Landesweit wurden die Einsatzkräfte rund 400-mal gerufen, berichtete Clemens Arzt, diensthabender Offizier beim Landesfeuerwehrverband, der APA am Sonntag. Rund 90 Prozent der Alarmierungen betrafen umgestürzte Bäume, auch einige überflutete Keller waren auszupumpen.

Kernzeit der Einsätze war zwischen 17.00 und 20.00 Uhr, als eine Gewitterfront mit stürmischem Wind über das gesamte Bundesland zog. Am stärksten betroffen waren die Bezirke Ried, Wels-Land, Kirchdorf und Grieskirchen. In zahlreichen Haushalten fiel vorübergehend auch der Strom aus. Laut Website der Netz OÖ gab es Sonntagfrüh nach wie vor einige Gemeinden, in denen die Versorgung noch nicht wiederhergestellt war. Größere Schäden oder Verletzte wurden vorerst nicht gemeldet.

Unwetter auch in der Steiermark

Auch in der Steiermark führten Samstagabend heftige Gewitter zu mehreren Einsätzen, wie die betroffenen Feuerwehren in Aussendungen mitteilten. In der Stadt Knittelfeld habe der Sturm Teile von Dächern abgedeckt. Entwurzelte Bäume verlegten zudem mehrere Straßen im Murtal. In Mooskirchen in der Weststeiermark beschädigte ein vom Sturm umgelegter Baum eine Stromleitung. Die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten konnten in den Nachtstunden abgeschlossen werden.

Einsatzkräfte in NÖ kamen von Hochzeitsfeier

In Niederösterreich meldete die Feuerwehr 15 Einsätze im Raum Amstetten, bedingt vor allem durch kleinräumige Überflutungen, Verklausungen oder umgeknickte Bäume. Die Feuerwehren Preinsbach und Viehdorf rückten sogar von der Hochzeit eines Kameraden weg aus, um einen umgestürzten Baum von der Straße zu entfernen.

(APA/JuF)

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