Keine Abschiebung: Jubel um AUA-Crew

(18.06.2015) Unter dem Hashtag #freelaila schlägt der Fall einer Asylwerberin im Netz hohe Wellen. Die 36-jährige Afghanin Laila hätte gestern abgeschoben werden sollen. Das Innenministerium wollte sie zurück nach Bulgarien schicken, weil es das erste EU-Land war, das sie bei ihrer Flucht vor dem Krieg erreicht hat. Doch der Kapitän der AUA-Maschine weigert sich, sie mitzunehmen. Wegen ihres "verbalen Protests" heißt es. In den sozialen Netzwerken wird die AUA-Crew für ihre Zivilcourage gelobt.

Hier geht´s zur Facebook-Seite von #freelaila.

Empörung herrscht im Netz jetzt aber über die FPÖ. Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein schlägt gestern im Parlament nämlich vor, Flüchtlinge dann eben mit Militärmaschinen abzuschieben:

"Diese Abschiebungen sind teuer und die wehren sich ja auch massiv dagegen. Weil die NGOs stehen ja schon im Hintergrund und sagen: ´Wennst recht laut schreist, wird das abgebrochen.´ Daher Frau Innenminister wäre es auch einmal möglich neue Wege zu gehen und zu überlegen, ob man nicht vielleicht mit der Hercules-Maschine abschieben könnte. Denn dann könnten sie da drinnen schreien so laut sie wollen!"

Die AUA informiert heute darüber, wie Abschiebungen gehandhabt werden:

"Zwischen dem österreichischen Innenministerium und Austrian Airlines besteht ein gültiger Beförderungsvertrag. Grundsätzlich lehnt Austrian Airlines Abschiebungen gegen den Widerstand der Betroffenen ab. Trotz des gültigen Vertrages kann Austrian Airlines Passagiere vom Flug ausschließen, wenn unter anderem zu befürchten ist, dass sie aufgrund ihres Verhaltens oder Zustands eine konkrete Gefahr für die Sicherheit und Ordnung an Bord darstellen, sich oder andere gefährden, oder wenn ein solcher Transport eine unzumutbare Belastung für die anderen Passagiere darstellt."

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