Abtreibung wurde verweigert!

Onkel schwängerte 14-Jährige

(31.01.2023) Eine 14-jährige Polin ist von ihrem eigenen Onkel vergewaltigt worden.

Ein Kind abzutreiben ist allerdings in Polen sehr schwierig. Schon länger steht das Land mit seinen restriktiven Abtreibungsgesetzen international in Kritik. Auch in diesem Fall des Teenagers mit geistiger Behinderung haben Ärzte in mehreren Krankenhäusern einen Schwangerschaftsabbruch verweigert. Grund dafür war immer die sogenannte Gewissensklausel.

Das ruft immer wieder Frauenrechtsgruppen in Polen auf den Plan, unter anderem die Organisation "Federa".

Die Forderungen seitens der Frauenvereinigungen werden immer lauter und lauter. Das Ziel ist es, die polnischen Abtreibungsgesetze zu lockern.

Darf denn unter gar keinen Umständen abgetrieben werden?

Nur unter zwei Bedingungen: Die Schwangerschaft ist die Folge einer Vergewaltigung oder das Leben bzw. die Gesundheit der Frau ist gefährdet.

Der Fall des jugendlichen Mädchens verdeutlicht, dass einem sogar beim Eintreffen dieser Kriterien, Hindernisse in den Weg gestellt werden können. Die Frauenrechtsgruppen machen darauf aufmerksam und kämpfen für die zustehenden Rechte.

Wer sich noch für die 14-Jährige eingesetzt und bemüht hat, war ihre Tante. Leider scheiterten auch hier etliche Versuche einer Abtreibung mehrerer Krankenhäuser im Osten Polens. Die Ärzte verwiesen erneut auf diese Gewissensklausel und widersprachen einer Abtreibung aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen.

Aber die Frage ist: "Haben sich die Bemühungen letztendlich ausgezahlt?"

Glücklicherweise haben sie ihr Ziel erreicht. Der Einsatz der Frauenrechtsgruppe Federa führte letztendlich dazu, dass ein Krankenhaus in Warschau einer Abtreibung zustimmte.

Jetzt steht eines im Raum: Viele Oppositionsvertreter fordern eine Änderung des Abtreibungsgesetztes. Laut Katarzyna Kotula von der linksliberalen Partei Wiosna sei die Gewissensklausel "barbarisch und unmenschlich".

AS

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