AGB: WLAN-User müssen Kloputzen

(18.07.2017) Mal ganz ehrlich, hast du dir schon jemals die AGB wirklich durchgelesen? Solltest du aber – das zeigt ein krasser Fall aus Großbritannien. Ein britischer WLAN-Anbieter hat 20.000 User in die Falle gelockt. In den AGB ist heimlich eine Kloputz-Klausel eingebaut worden. Die Gratis-WLAN-Nutzer haben akzeptiert, dass sie 1000 Stunden öffentliche Toiletten putzen müssen. Der Anbieter will mit dieser Aktion Bewusstsein fürs Durchlesen der AGB schaffen.

Die Kloklausel wäre in Österreich aber sittenwidrig und würde vor Gericht niemals halten. Trotzdem wäre es gut, wenn wir die AGB nicht immer einfach so akzeptieren würden, sagt Rechtsexperte Anwalt Johannes Schriefl:
“In den AGB werden oft Kündigungsfristen und Kündigungstermine aufgenommen, da gibt es oft im Nachhinein Ärger und Schwierigkeiten. Also es wäre schon gut, wenn wir uns die AGB durchlesen. Aber solche völlig absurden Bestimmungen, die überhaupt nichts mit dem Produkt zu tun haben, sind gesetzwidrig.“

Eisenbahner-KV

Verhandlungen am Montag

Radprofi von LKW getötet

Davide Rebellin verstorben

Doskozil: "Hass nach Umfrage"

Spitzenkandidatur "utopisch"

Große Wünsche von den Kleinen

Frieden, Essen und Wärme

Strafen für Ungeimpfte

Knapp 2 Millionen betroffen

Wort des Jahres: "Inflation"

Unwort "Energiekrise"

Terrorprozess in Wien

"Habe nicht nachgedacht"

Braut holt Polizei bei Hochzeit

Und trennt sich von Bräutigam