Alle Energieversorger liquide

Laut E-Control

(02.09.2022) Nachdem rund um die Milliardenzahlungen von Stadt Wien und Bund an die Wien Energie gemutmaßt wurde, dass auch andere Energieversorger Liquidität benötigen könnten, stellte heute die Regulierungsbehörde E-Control klar: Ihr Markterhebung hat ergeben, dass kein weiterer Energieversorger Liquiditätsprobleme gemeldet habe. Das teilte das Klimaministerium als Auftraggeber der E-Control-Nachfrage mit.

Abgefragt wurde demnach ein starker Anstieg bzw. starker Verfall der Terminmarkt-Preise für Strom, Gas sowie Strom in Verbindung mit Gas. "Keines der abgefragten Unternehmen hat unmittelbare Liquiditätsprobleme angemeldet oder in Aussicht gestellt. Alle an der Börse handelnden Unternehmen geben an, selbst in den abgefragten Szenarien über genügend vorhandene liquide Mittel zu verfügen", teilte das Klimaministerium am Freitagnachmittag in einer Aussendung mit. Die E-Control werde in den nächsten Tagen weitere Gespräche mit den Unternehmen führen, so das Ministerium zur APA.

(FJ/APA)

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