Android: 234 Verräter im Play Store

(10.05.2017) Android-User sollten beim Werbung-Schauen das Mikro am Smartphone lieber abdrehen! Laut einer aktuellen Studie der TU Braunschweig nimmt die Zahl der Apps, die uns per Ultraschall-Tracking ausspionieren, extrem zu. Dabei senden Werbeanbieter bei ihren Spots ein Signal aus, das der Mensch nicht hören kann. Das Smartphone registriert allerdings den Ton. So bekommen Werbetreibende die Info, welche User mit welchen Smartphones gerade den Werbespot gesehen oder gehört haben.

Auch in Geschäften kann die Technologie installiert werden, um Kunden zu tracken und ihr Konsumverhalten genauestens zu dokumentieren. Erschreckend: Die Forscher haben gleich 234 offizielle Android-Apps gefunden, die Ultraschall-Tracking unterstützen. Darunter sollen auch einige namhafte Firmen zu finden sein. Doch was man dagegen tun?

Daniel Arp von der TU Braunschweig:
“Man hört diesen Ton einfach nicht, daher hat man als Nutzer eigentlich nur eine Möglichkeit: Die Apps fragen ja, welche Zugriffsrechte man ihnen gibt. Da muss man ihnen einfach den Zugriff aus Mirkophon verbieten.“

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