Anonymous sind zurück

Cyberkrieg gegen Russland

(24.03.2022) Das Hackerkollektiv Anonymous hat Wladimir Putin jetzt den Cyberkrieg erklärt und greift scharf durch! Wer noch Geschäfte mit Russland macht, sollte sich besser vom russischen Markt zurückziehen, um nicht von Anonymous ins Visier genommen zu werden.

Zu Beginn der Woche hat die Hackergruppe einen Tweet veröffentlicht, welcher zahlreiche Unternehmen zeigt, die noch immer Geschäfte mit Russland machen. Darunter befinden sich beispielsweise Nestlé, Subway, Burger King und die Raiffeisen Bank. Das Twitter-Posting wurde auch mit einer Drohung seitens Anonymous versetzt. Sie geben den Firmen 48 Stunden, um sich vom russischen Markt zurückzuziehen. Andernfalls werden sie vom Hackerkollektiv ins Auge genommen, was in großangelegten Hacking-Angriffen enden kann. Anonymous kritisiert westliche Unternehmen, die nach wie vor Geschäfte mit Russland machen, enorm. Die Hackergruppe verlangt einen sofortigen Totalabzug westlicher Konzerne aus Russland. Passiert das nicht, würden diese Firmen nur die russische Kriegsmaschine anheizen und dabei helfen, unschuldige Kinder zu töten.

Anonymous versucht aber nicht erst seit dieser Woche, gegen Russland vorzugehen. Schon in den vergangenen Wochen hat das Hackerkollektiv versucht, die russische Zensur mit kreativen Methoden zu umgehen. Sogar Tinder und Google Maps wurden verwendet, um die Bevölkerung Russlands auf die Kriegsgeschehnisse aufmerksam zu machen. Der größte Hack ist der Gruppe bislang beim russischen Staatsfernsehen gelungen. So haben zahlreiche Kanäle minutenlang aktuelle Bilder und Videos aus der Ukraine gezeigt, ohne dass russische Medien eingreifen konnten.

(CP)

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