Bei vielen wird das Geld knapp

Wie und wo kann ich sparen?

(02.04.2020) Wie soll ich mir jetzt bloß all meine Raten leisten? Wegen der Corona-Krise laufen bei den heimischen Schuldnerberatungen die Telefone heiß. Allein im März hat es mehr als 560.000 Arbeitslose gegeben. Zusätzlich gibt es viele, die von Kurzarbeit betroffen sind. Es fehlen also plötzlich einige hundert Euro im Monat. Kreditraten für Haus oder Wohnung, die Auto-Leasingraten plus die zahlreichen vermeintlich kleinen Monatsbeträge für Internet, Fernsehen, Smartphone, Streamingdienste und Co – all das geht sich plötzlich nicht mehr aus.

Es wird heftig, fürchtet Thomas Berghuber von der Schuldnerberatung Oberösterreich:
"Wir haben schon jetzt unfassbar viele Anfragen, das wird im Mai wohl noch schlimmer. Es gibt viele, die bis jetzt keine Schulden gehabt haben. Die haben ihr Leben so organisiert, dass es sich monatlich mit ihrem durchschnittlichen Einkommen ausgeht. Mal etwas besser, mal etwas schlechter, aber man kommt alles in allem gut über die Runden. Hier gibt es leider viele, die jetzt in die Schuldenfalle rutschen."

Doch was kann man tun? Berghuber:
"Unbedingt ein Haushaltsbuch führen. Man soll sich - je nach Lebenssituation - mit der Familie, dem Partner oder auch allein hinsetzen und Einnahmen und Ausgaben aufschreiben. Genau schauen, worauf man derzeit verzichten kann. Und dann eben mit der Bank, dem Vermieter oder den Vertragspartnern reden und die Situation erklären. Im Notfall auch bei uns nachfragen."

Das ausführliche Interview mit der Schuldnerberatung hörst du in unserem corona podcast täglich.

(mc)

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