Arzt tötet 25 Patienten

wegen Überdosis

Horror-Verdacht in den USA! Ein Arzt aus dem US-Bundesstaat Ohio soll 25 Patienten getötet haben. Jetzt stellt sich der 43-jährige Mediziner sogar freiwillig der Polizei. Er soll seinen Patienten nämlich absichtlich tödliche Überdosen eines Schmerzmittels verabreicht haben.

Es handelt sich dabei um überhöhte Fentanyl-Dosen von 500 Mikrogramm und mehr – diese soll der Arzt über einen Zeitraum von vier Jahren an bis zu 35 lebensgefährlich erkrankte Patienten verabreicht haben. Die Ermittler bestätigen, dass die Überdosen den Tod der Patienten beschleunigt haben. Einige sollen so schwach gewesen sein, dass sie auch ohne die Verabreichung der Schmerzmittel keine Überlebenschancen mehr gehabt hätten. Die Anklage bezieht sich momentan auf 25 Todesfälle.

Ein Staatsanwalt sagt, dass die Mengen der verabreichten Dosen "keinen legitimen medizinischen Zweck" erfüllt hätten.

Die Vorwürfe gegen den US-Arzt klingen nicht unbekannt, sie erinnern an den Fall des deutschen Ex-Pflegers Niels Högel. Dieser ist jetzt wegen Mordes an 85 Patienten zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Högel hat seine Opfer von 2000 bis 2005 an den Kliniken Oldenburg und Delmenhorst getötet.

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