Asteroiden

Die versteckte Gefahr?

(17.02.2026) Die Bedrohung durch Asteroiden ist real – doch anders, als viele Schlagzeilen es darstellen. Bei einer großen Wissenschaftstagung der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in Phoenix (Arizona) hat Dr. Kelly Fast, Leiterin der NASA-Planetary Defense Coordination Office, eindringlich vor Tausenden von unsichtbaren „City-Killer-Asteroiden“ gewarnt, die groß genug wären, um eine Stadt zu zerstören, aber bisher noch nicht entdeckt wurden.

Kelly Fast, die bei der NASA für die planetare Verteidigung und Beobachtung erdnaher Objekte zuständig ist, betonte:

„Was mich nachts wachhält, sind die Asteroiden, von denen wir nichts wissen.“

Laut NASA-Modellen gibt es etwa 25.000 Asteroiden mit einem Durchmesser von mindestens 140 Metern, die sich „erdnah“ bewegen – doch nur etwa **40 % davon sind bisher katalogisiert und beobachtet worden“.

Diese Objekte sind groß genug, um bei einem Einschlag große regionale Zerstörung anzurichten, aber oft zu dunkel oder ungünstig positioniert, um mit herkömmlichen Teleskopen frühzeitig entdeckt zu werden.

Gibt es akute Einschlagsgefahren? Die Faktenlage

🔎 Keine aktuellen unmittelbaren Bedrohungen:
Stand Dezember 2025 hat die NASA immer noch keinen Asteroiden identifiziert, der in den nächsten 100 Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Erde einschlagen wird.

Das System Sentry, das von der NASA genutzt wird, überwacht kontinuierlich bekannte Asteroiden und schätzt ihre potenziellen Einschlagsrisiken. Laut neuesten Daten befinden sich zwar tausende Objekte in der Nähe der Erdbahn, aber kaum eines davon weist aktuell eine riskante Bahn auf.

Warum sind diese Asteroiden schwer zu entdecken?

  • Viele Asteroiden sind dunkel und reflektieren wenig Licht – das macht sie mit optischen Teleskopen schwer sichtbar.
  • Objekte, die sich in ähnlicher Richtung wie die Erde zur Sonne bewegen, werden durch herkömmliche Erdsichtsysteme schlechter erfasst.
  • Nur etwa 40 % der geschätzten größeren Asteroiden (>140 m) sind im aktuellen Katalog registriert.

Diese Größenordnung von Objekten ist besonders relevant, weil sie im Falle eines Einschlags regionale Verwüstung und hohe Opferzahlen verursachen könnte – deutlich über einem kleineren Meteoriteneinschlag, aber nicht global wie ein „Planet-Killer“ über Kilometer.

Um die Entdeckungslücke zu schließen, plant die NASA den Start des „NEO Surveyor“, eines neuartigen Weltraumteleskops, das im Infrarotbereich nach erdnahen Objekten suchen soll. Dies wird deutlich bessere Chancen bieten, dunkle Asteroiden zu erkennen, die herkömmliche optische Teleskope nicht erfassen. Ziel der Mission ist es, innerhalb weniger Jahre den Großteil der gefährlichen Objekte zu katalogisieren und zu verfolgen – ein Meilenstein für die globale Asteroiden-Frühwarnung.

Kann die Erde sich gegen einen Einschlag verteidigen?

Die NASA hat bereits gezeigt, dass Abwehrstrategien grundsätzlich möglich wären: Bei der Mission Double Asteroid Redirection Test (DART) wurde 2022 erfolgreich die Bahn eines Asteroidenmodells verändert – ein erster Beweis dafür, dass ein Einschlag möglicherweise abgelenkt werden könnte. Allerdings gibt es derzeit keine einsatzbereiten Deflektionssysteme, die sofort starten könnten, wenn ein unbekannter Asteroid in gefährliche Nähe käme – dies ist ein langfristiges Forschungsziel.

Wie groß ist die tatsächliche Gefahr?

Real: Es gibt tausende Asteroiden, die wir noch nicht vollständig kennen oder verfolgen.
Relevanz: Objekte ab etwa 140 m gelten als potenziell gefährlich, weil sie bei einem Einschlag regionale Großschäden verursachen könnten.
Entdeckung: Nur rund 40 % dieser Objekte sind katalogisiert – daher ruft die NASA zur verstärkten Beobachtung auf.
Kein Alarm: Es ist aktuell keine akute Einschlagsgefahr für die Erde bekannt.

Fazit: Was die NASA-Warnung wirklich bedeutet

Die NASA-Warnung von Kelly Fast ist kein Hinweis auf einen bevorstehenden Weltuntergang oder eine unmittelbare Einschlagskatastrophe. Es handelt sich vielmehr um eine Einschätzung der aktuellen Lücken im globalen Frühwarnsystem für Asteroiden:

👉 Zahlreiche potenziell gefährliche Objekte sind bislang nicht entdeckt.
👉 Neue Technologien wie der NEO Surveyor sind nötig, um diese Objekte frühzeitig zu finden.
👉 Die planetare Verteidigung bleibt eine langfristige Aufgabe der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft.

Kurz gesagt: Keine Panik – aber wachsam bleiben.

(fd)

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