AstraZeneca: Nebenwirkung

Seltene Nervenkrankheit

(09.09.2021) Die Nebenwirkung kommt sehr selten vor, aber man kann sich die Erkrankung einfangen. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat das Guillain-Barré-Syndrom auf die Liste "sehr seltener" Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs Astrazeneca aufgenommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen der Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin und dem Auftreten der Nervenerkrankung gebe, sei "zumindest begründet", heißt es in einer Aussendung der EMA.

Wahrscheinlichkeit sehr gering

Die Wahrscheinlichkeit, nach einer Astrazeneca-Impfung am Guillain-Barré-Syndrom zu erkranken, sei sehr gering, betonte die EMA. Von 10.000 Menschen sei weniger als einer betroffen. Bis Ende Juli wurden weltweit 833 Fälle des Guillain-Barré-Syndroms nachgewiesen - bei rund 592 Millionen verabreichten Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs.

Guillain-Barré-Syndrom

In den USA erkranken jährlich zwischen 3000 und 6000 Menschen an der seltenen Nervenkrankheit. Die meisten Patienten erholen sich wieder. Das Guillain-Barré-Syndrom kann zu Lähmungserscheinungen sowie zu Atemproblemen führen.

Das Guillain-Barré-Syndrom wurde von der EMA bereits als "sehr seltene" Nebenwirkung des Impfstoffs von Johnson & Johnson aufgenommen. Die FDA (US-Arzneimittelbehörde) warnte ebenfalls vor einem "erhöhten Risiko" einer Erkrankung mit dem Syndrom. Beide betonten aber, dass die Vorteile des Impfstoffs gegenüber den Risiken überwiegen.

(fd)

Iran und USA einigen sich

Rahmenabkommen unterzeichnet

FIFA-Rekord geknackt!

Zuschauer-Tagesrekord

Grasser wieder angeklagt!

Causa BUWOG

Meinl-Reisinger vs. FPÖ

"Geldkoffer"-Prozess

SpaceX zieht an Amazon vorbei

Musk-Konzern auf Rekordkurs

Beckham räumt Werbedeals ab

Der wahre WM-Sieger

Hitzewelle erdrückt Land

Gefahr für Kinder & Ältere

Haft für 14-Jährige

Friedhofs-Mord in Wien