Augenlicht für immer verloren!

Nach heftiger Faust auf's Auge

(11.08.2022) Im Oktober vergangenen Jahres hat eine nette Geste zu einer tragischen Gewalttat geführt. Ein 56-Jähriger betritt mit guter Laune einen Gastro-Betrieb im Wiener Prater, weil er kurz davor 500€ in einem Wettlokal gewonnen hat. In seinem Glücksrausch beschließt er, dem vorbeikommenden Blumenverkäufer einen Strauß Rosen abzukaufen und diesen einer Kellnerin zu schenken. Die Frau wollte das Geschenk nicht wirklich annehmen und soll nervös in Richtung ihres Lebensgefährten geblickt haben.

21 Tage im Krankenhaus

Im nächsten Moment liegt der Mann auf dem Rücken am Boden, nachdem ihm der 24-Jährige Freund der Kellnerin einen kräftigen Faustschlag verpasst hat. Anstatt sofort ein Spital aufzusuchen, verbringt das Opfer dieselbe Nacht zu Hause unter Schock. Am nächsten Tag geht er ins Krankenhaus, wo er mit einer Fraktur des Augapfels für 21 Tage bleiben und zweimal operiert werden muss. Seine Sehkraft auf dem verletzten Auge hat er jedenfalls nicht wiedererlangt.

Angeklagter verteidigt Tat als Notwehr

Im Prozess wegen Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen am Donnerstag liefert der Angeklagte eine andere Version der Geschehnisse. Laut dem 24-Jährigen sei er vom Opfer, das früher als Bäcker tätig war, zunächst gewürgt worden sein. "Er hat vom Kneten kräftige Hände", schildert der Mann. Er selbst habe hingegen während der Schwangerschaft seiner Freundin, die mit dem Baby in der Anhörung sitzt, ganze 10 Kilo zugenommen. Überdies erzählt der Täter von etlichen Lokalverboten, die dem Opfer wegen schlechten Verhaltens in der Vergangenheit erteilt worden sind. Auf die Frage, warum er vor der Polizei nach der Tat die Notwehr nicht erwähnt habe, antwortet er:

"Das wollte ich eh sagen, dass ich mich nur gewehrt habe. Aber meine Freundin war dagegen."

Für das Opfer wurden wegen der erlittenen Schmerzen rund 20.000€ geltend gemacht. Der Angegklagte hat das Urteil nicht angenommen. Der Prozess wird Mitte September fortgeführt.

(APA/DS)

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